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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 -Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 7

Series:

Jianhua Zhu, Michael Szurawitzki and Jin Zhao

Der Band dokumentiert die Sektionen aus dem Bereich Kulturwissenschaften auf dem IVG-Kongress 2015. Er beginnt mit der Sektion «Kulinaristik: Kultur – Kommunikation – Küche». Darauf folgt die Sektion «Begegnungen zwischen den deutschsprachigen Ländern und Asien», bevor die Sektion «Kulturdifferente Lehr- und Lernstile, nationalspezifische Wissenstraditionen und interdisziplinäre Methoden – wohin führt der Weg einer Germanistik als Fremdkulturwissenschaft?» dokumentiert wird. Die Sektion «Interkulturalität (in) der Wissenschaft» beschließt den Band.

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Wiener, Kameruner, Amerikaner – Kulinarik in DaF-Lehrwerken (Kathrin Schweiger)

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Kathrin Schweiger (Hildesheim, Deutschland)

Wiener, Kameruner, Amerikaner – Kulinarik in DaF-Lehrwerken

1. Einleitung

Inspiration zu diesem Beitrag lieferte ein brasilianisches Banner, das für den „deutschen Teller“ wirbt: Eisben [sic], Sauerkraut und Kartoffelsalat. So oder so ähnlich kann man das auch in anderen Teilen der Welt antreffen – die Vorstellung, dass dies das „täglich deutsche Brot“ ist. Deutschlerner erhalten Kulinarikinformationen u. a. durch Lehrwerke. Welches kulinarische Bild vermitteln diese? „Essen &Trinken“ ist zwar in Grundstufenmaterialien omnipräsent; reflektiert wurde es wenig. Der Beitrag „Bestellen und bezahlen und sonst nichts?“1 bspw. kritisiert, dass Lehrwerke Kulinarisches kaum als landeskundliche Quelle und Möglichkeit interkultureller Begegnung nutzen2.

Das „kulinarische Reflexionen“ nicht nur Ernährungswissenschaftlern/Gastronomen vorbehalten sind, zeigt der Forschungszweig „Kulinaristik“ (s. Wierlacher). „Kulinarik“ wird im Lichte kultureller Erscheinungsformen gesehen und u.a von Kulturwissenschaftlern bearbeitet, die sich mit (De)codierungszusammenhängen von Essensordnungen beschäftigen. „Gastlichkeit“ bildet dabei das Rahmenthema und ist „das älteste Konzept, mit [dem] Menschen ihr Zusammenleben regeln“3.

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