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Literarische Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Regionen Mitteleuropas

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Maria Gierlak, Malgorzata Klentak-Zablocka and Thorsten Unger

In verschiedenen Regionen Mitteleuropas bewirkte der Erste Weltkrieg eine Umwälzung größten Ausmaßes. Das Buch geht der Frage nach, wie sich der Erste Weltkrieg im kulturellen Gedächtnis dieser Regionen niederschlägt. Zu der Erfahrung der hier lebenden Menschen verschiedener Nationalitäten gehörte unter anderem, dass sie oft zwischen den Fronten standen oder gezwungen wurden, als Soldaten bei fremden Truppen zu kämpfen. Neben belletristischen Texten und Dichtung im engeren Sinne untersuchen die Autorinnen und Autoren auch Dokumente, Ego-Zeugnisse und Artefakte der materiellen Kultur als Träger der kollektiven Erinnerung.

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Spannungen zwischen Region und Nation in Deutschland und Österreich und ihr Niederschlag in Buchreihen des Ersten Weltkriegs (Thorsten Unger)

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Thorsten Unger (Magdeburg)

Spannungen zwischen Region und Nation in Deutschland und Österreich und ihr Niederschlag in Buchreihen des Ersten Weltkriegs

Der Beitrag zeigt anhand von drei Buchreihen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs – der Österreichischen Bibliothek, den Zeitbüchern und den Heimatbüchern für deutsche Kriegsgefangene –, dass das in Deutschland und Österreich propagierte Konzept der Nation in einem Spannungsverhältnis zu Integrationsangeboten der Regionen stand.

Schlüsselbegriffe: Nationdiskurs; Subversivität des Regionalen; Buchreihen; Hugo von Hofmannsthal; Hermann Hesse

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