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Übersetzungskritisches Handeln

Modelle und Fallstudien

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Edited By Beate Sommerfeld, Karolina Kęsicka, Małgorzata Korycińska-Wegner and Anna Fimiak-Chwiłkowska

Die in diesem Buch versammelten Beiträge gehen der Frage nach einem zuverlässigen Maßstab für die sachgerechte Bewertung übersetzerischer Leistungen nach. Angesichts des sich in neuerer Zeit anbahnenden Wandels der Übersetzungslandschaft und in der sich als heterogene Theorielandschaft darbietenden Übersetzungskritik überprüfen die Autoren, inwiefern übersetzungskritische Modelle zur Qualitätssteigerung von Übersetzungen beitragen. Sie analysieren übersetzungskritische Ansätze aus der Perspektive des konkreten Übersetzungsfalls und heben dabei die Übersetzungskritik als ein komplexes Handlungsgefüge hervor.

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Interkulturelle Kompetenz als Grundvoraussetzung für angemessene Übersetzung (Magloire Kengne Fokoua)

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Magloire Kengne Fokoua (Dschang)

Interkulturelle Kompetenz als Grundvoraussetzung für angemessene Übersetzung

Abstract: Hauptanliegen des vorliegenden Beitrags ist es, zu zeigen, wie der Übersetzer, beim Versuch eine angemessene Übersetzung zu erzielen, mit unterschiedlichen Übersetzungsstrategien umgeht. Einige Beispiele aus einem zweisprachigen Korpus zeigen, dass der Übersetzer manchmal die Zahl der Zeichen in der Zielsprache erhöht und somit eine Verdeutlichung vornimmt, ohne die der zielsprachliche Leser sich schwer tun würde, das ausgangssprachliche Gemeinte zu verstehen. Nicht selten muss der Übersetzer das Register wechseln, um ausgangssprachliche kulturelle Begebenheiten in der Zielsprache zu verdeutlichen. Das wirksamste Mittel, worauf der Übersetzer zurückgreift, um sowohl sprachliche als auch kulturelle Schwierigkeiten zu überwinden, bleibt nach wie vor die interkulturelle Kompetenz.

Schlüsselwörter: angemessene Übersetzung, Übersetzungsstrategien, kulturelle Schwierigkeiten, interkulturelle Kompetenz

Intercultural competence as basic requirement for accurate translation

The main concern of this paper is to show how the translator deals with different translation procedures when trying to transpose Cameroonian and African reality from the source language (here French) to the target language (German) and toachieve quality, i.e. a faithful and accurate translation. Some examples from the corpus (both in the original and translated versions)will illustrate that the translator adds information to the target language text in order to make structure and sense clearer which otherwise could embarrass the target reader. Moreover he sometimes changes the register in order to explicitly transpose information as to additional specific indigenous features represented in the source...

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