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Deutsch als Fremdsprache im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Regionalisierung

Series:

Pakini Akkramas, Hermann Funk and Salifou Traoré

Der Band vereint die Beiträge einer von der Deutschabteilung der Ramkhamhaeng-Universität Bangkok in Zusammenarbeit mit der Universität Hanoi organisierten Konferenz. Im Zeitalter der Globalisierung und der Intensivierung des Dialogs der Kulturen stehen die Studiengänge Internationale Germanistik und Deutsch als Fremdsprache zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Die Beiträge diskutieren unter anderem die Frage, wie Deutschlernende sowohl sprachlich als auch kulturell auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet werden können und welche Inhalte es zu diesem Zweck zu vermitteln gilt.

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Phonetikunterricht an der Ramkhamhaeng-Universität (Reiner Meißner)

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Reiner Meißner (Ramkhamhaeng-Universität Bangkok, Thailand)

Phonetikunterricht an der Ramkhamhaeng-Universität

Abstract: Die Frage, was „gutes Deutsch“ sei, auch und besonders im Hinblick auf die Aussprache, wird immer wieder gestellt. Als Lehrender kann man sich dieser Frage kaum entziehen, täglich hat man die Entscheidung zu treffen, ob und in welchem Umfang man phonetische Besonderheiten der deutschen Sprache thematisiert. Der Beitrag beleuchtet den „Aussprachealltag“ an der Ramkhamhaeng-Universität, setzt die Realität ins Verhältnis zum Anspruch und versucht, Konsequenzen für den Bachelor-Unterricht abzuleiten. Eingegangen wird dabei auch auf das Potential einzelner Lehrwerke für ein gezieltes Aussprachetraining.

1. Einleitung

Als Lehrender der Sprache Deutsch findet man sich, sofern man dieser Profession im Auslande nachgeht, in einer Doppelrolle wieder: Einerseits ist man Mittler seiner Mutter-sprache, ist man Lehrer, Ajarn, kommuniziert mittels der gewohnten Grammatik, mithilfe des früh erworbenen Wortmaterials und in der vertrauten Aussprache. Das macht Verständigung komfortabel, wenn auch nur in einer überschaubaren Anzahl von Kommunikationssituationen. Andererseits aber gilt es, den Alltag in einer fremden Kultur zu bewältigen, was erfordert, sich der Landessprache zu bedienen oder, wenn diese nicht beherrscht bzw. erst erworben wird, auf das Englische zurückzugreifen. In dem einen Falle gerät man unversehens in die Situation eines Sprachanfängers, in die eines Lernenden, in dem anderen arbeitet man mit einer Sprache, die die Kommunikationsteilnehmer mehr oder weniger gut beherrschen. Kurz und gut: Man ist also Lehrender und Lernender zugleich,...

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