Show Less
Restricted access

Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur während der Zwischenkriegszeit und im Exil

Schwerpunkt Österreich

Edited By Susanne Blumesberger and Jörg Thunecke

Der Sammelband enthält Texte von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit deutschsprachiger, vor allem österreichischer Kinder- und Jugendliteratur im Zeitraum von 1918 bis 1945 befassen. Kinder- und Jugendliteratur erfüllt nicht nur unterschiedliche pädagogische Funktionen; es lassen sich auch divergente gesellschaftspolitische Strömungen ausmachen: Waren in den 1920er Jahren in Österreich starke aufklärerische Tendenzen zu beobachten, wurden diese im austrofaschistischen »Ständestaat« und unter dem Nationalsozialismus durch fremdenfeindliche, nationalistische Tendenzen zurückgedrängt oder auch verboten. Die Autorinnen und Autoren diskutieren in der Zwischenkriegszeit erschienene sowie im Exil entstandene Kinder- und Jugendliteratur. Dabei stehen vor allem die Produktionsbedingungen, die jeweiligen thematischen Schwerpunkte, die Illustrationen sowie die Verbreitung und Rezeption dieser Literatur im Vordergrund.

Show Summary Details
Restricted access

Gendermotive in Adrienne Thomas’ Mädchenromanen der 1930er Jahre: Erfahrungsgeschichten einer Frauenemanzipation im Krieg (Ester Saletta)

Extract

| 217 →

Ester Saletta

Gendermotive in Adrienne Thomas’ Mädchenromanen der 1930er Jahre: Erfahrungsgeschichten einer Frauenemanzipation im Krieg

I

Abstract: This gender oriented analysis of Adrienne Thomas’s oeuvre shows how the effect of war altered the author’s narrative approach towards male and female protagonists. On the whole, male protagonists are still viewed as defenders of the fatherland, whereas the role-models of female protagonists are still nurses in field hospitals. Yet, Adrienne Thomas’s books also reveal a latent emancipation from the traditional gender roles: for typical male character traits are more likely to be found in fictional females, whereas male protagonists often assume the roles of victims. The result is a rather traumatic gender transfer, which however also allows a harmonious coexistence of old and new between the genders.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.