Show Less
Restricted access

Die amerikanische Ostküste – Didaktische Analysen für den Englischunterricht

Series:

Sabine Hemberger

Die Autorin untersucht die Repräsentation der amerikanischen Ostküste in den Lehrwerken des fortgeschrittenen Englischunterrichts verlags- und schulartenübergreifend. Neben den Zielen und Inhalten bezieht sie ebenfalls die Methodik und die Medien in die lehrwerkkritischen Analysen mit ein. Als landeskundliche Inhalte dienen Politik, Wirtschaft und Verkehr, Historie, Kultur, Tourismus sowie der Raum und die Menschen, die sowohl quantitativ als auch qualitativ untersucht werden. Die Ergebnisse der Analysen, die sich insbesondere auf die urbanen Zentren von New York, Washington DC und Florida beziehen, veranschaulichen Schwerpunktsetzungen bei der Vermittlung der amerikanischen Ostküste und betonen Einsichten in die Darstellung themenbezogener landeskundlicher Inhalte.

Show Summary Details
Restricted access

5. Die Historie der Ostküste

Extract

5. Die Historie der Ostküste

5.1. Die Besiedlung der USA

Lässt man temporäre Aufenthalte außer Acht, gilt die Gründung von Jamestown 1606 als erste wahre Besiedlung der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Siedler suchten ihr Glück in der neuen Kolonie nördlich von Roanoke Island in North Carolina aus verschiedensten Gründen, zu denen vor allem auch Religionsfreiheit zählte. Nach großen anfänglichen Schwierigkeiten, Profit zu erwirtschaften, fand man sein Glück im Tabakanbau, der regelrecht explodierte und viele weitere Auswanderer anlockte. Neben den wirtschaftlichen Problemen gab es für die Menschen weitaus schwierigere Aufgaben zu meistern. Vor allem mussten sie überleben, was aufgrund von Nahrungsknappheit, Krankheiten und zumeist tödlichen Auseinandersetzungen mit Indianern äußerst kompliziert war. Von Virginia aus weitete sich das eingenommene Gebiet der Siedler auf insgesamt 13 weitere Kolonien entlang der Ostküste aus. Besonders aus wirtschaftlicher Sicht wurden die amerikanischen Kolonien lukrativ für England, denn der Export von Rohstoffen beschränkte sich bei weitem nicht mehr nur auf Tabak. England konnte zu niedrigen Preisen diese Rohstoffe beziehen und war von anderen Ländern als Bezugspartnern unabhängig. Um sich diese Vormachtstellung zu sichern, führten sie Gesetze ein, die es u. a. verboten, dass Güter an andere Länder, außer England und seine Kolonien, verkauft werden durften, auch wenn diese weitaus höhere Preise zahlen wollten. Dies führte später unweigerlich zu Konflikten und letztendlich zur Abgrenzung der Kolonien...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.