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Transiträume und transitorische Begegnungen in Literatur, Theater und Film

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Edited By E.W.B. Hess-Lüttich, Sabine Egger and Withold Bonner

In Literatur und Medien sind Bahnhöfe, Flughäfen, Häfen, Parkplätze (und die damit assoziierten Verkehrsmittel) allgegenwärtig. Das gilt auch für Flüchtlingslager und deren Umgebungen. Angesichts transnationaler Mobilität als Alltagserfahrung sind «Transiträume» (Foucault), «Räume» (de Certeau), «Nicht-Orte» (Augé) und «liminale» Räume (Turner) im «Grenzbereich» (Lotman) zu einem unübersehbaren Topos geworden. In der Sprach-, Literatur- und Kulturtheorie trägt das Konzept des «spatial turn» dieser Entwicklung Rechnung. Transitorische Begegnungen in Grenzbereichen sind zugleich eine Herausforderung für das offene Konzept der Interkulturalität. Dies diskutiert der vorliegende Band anhand von Fragen wie diese: Was für Begegnungen finden in Transiträumen statt? Stellen derartige Begegnungen bestehende Identitätskonzepte in Frage? Kann ein Transitraum einen Rahmen für Transdifferenz oder Hybridität bilden? Wie beeinflusst die Bewegung in verschiedenen Transportmitteln sinnliche und kulturelle Perspektiven? Wie unterscheiden sich Räume in verschiedenen Gattungen, Medien oder Künsten? Wie stehen sie miteinander in Bezug? Experten interkultureller Germanistik aus aller Welt antworten darauf in ihren Beiträgen aus literatur-, kultur- und medienwissenschaftlicher Sicht.

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Heimat, Anpassung und Transit in der Literatur des Exils und der Migration. Versuch einer Zusammenführung (Thomas Pekar)

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Thomas Pekar (Tokyo)

Heimat, Anpassung und Transit in der Literatur des Exils und der Migration.

Versuch einer Zusammenführung

Abstract: This paper attempts to draw some parallels between the so-called intercultural literature and German exile literature regarding the following three topics: home (which the migrant had to leave), adaptation (to a new culture) and transit (which often constitutes the status quo for the migrant). The paper comes to the conclusion that both literatures can be subsumed under the term’migrant literature’ (Migrationsliteratur). Exile literature provides useful perspectives for the analysis of contemporary ‘intercultural literature’ and, by this, also for the ongoing discussion about definitions in current German-language literature.

1 Vorüberlegungen

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