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Der Entzug des Doktorgrades

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Sandra Möhlmann

In der jüngeren Vergangenheit haben öffentlichkeitswirksame Entziehungsverfahren die Aufmerksamkeit auf die Frage gelenkt, unter welchen Voraussetzungen ein Doktorgrad entzogen werden kann. Die Autorin widmet sich den Aufhebungstatbeständen in Landesverwaltungsverfahrensgesetzen, Landeshochschulgesetzen und universitären Satzungen und zeichnet das Verfahren bis zur Rechtsfolge nach. Dabei geht sie auch der Frage nach, ob Faktoren wie Vertrauen und berufliche Konsequenzen auf die Entziehungsentscheidung einwirken können. Auch die lediglich vereinzelt vorgesehene Möglichkeit der Entziehung wegen «Unwürdigkeit» des Graduierten thematisiert die Untersuchung.

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B. Das Verfahren des Entzugs des Doktorgrades

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I. Promotion und Doktorgrad

1. Promotion

Der Doktorgrad wird dem Begünstigten verliehen, der seine Fähigkeit zur vertieften, selbstständigen sowie wissenschaftlichen Arbeit nachweist.49 Der Nachweis wird grundsätzlich in Form einer schriftlichen Arbeit und weiterer Prüfungsleistungen erbracht. Während die schriftliche Arbeit stets den Kern bildet, bestehen hinsichtlich der weiteren Prüfungsleistungen normative Unterschiede.

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