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Berufliche Beratung Älterer

Edited By Bernd-Joachim Ertelt and Michael Scharpf

Die Bedeutung beruflicher Beratung Älterer wird aus individueller, arbeitsmarktbezogener und gesellschaftlicher Sicht gegenwärtig in allen einschlägigen nationalen und internationalen Dokumenten betont. Allerdings fehlt bislang eine systematische, wissenschaftsbasierte und praxisrelevante Auseinandersetzung mit den sich daraus ergebenden Anforderungen für Beratungsfachkräfte und Institutionen. Dieser Band beinhaltet 14 Artikel aus dem In- und Ausland zur beruflichen Beratung Älterer und weist Facetten des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstandes auf. Die Beiträge zur angewandten Beratungsforschung, Qualifizierung der Beratungsfachkräfte und zu guten Praxisbeispielen ermöglichen eine Betrachtung der Thematik aus verschiedenen Perspektiven.

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Good Practice in Beschäftigungsangeboten für Ältere (Marion Kopmann)

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Marion Kopmann

Good Practice in Beschäftigungsangeboten für Ältere

Abstract: The article outlines demands of the elderly workforce (55+) in Germany considering changing images of age in society and growing job opportunities for skilled persons in high age. The interactive online-tool MASTERhora is introduced as an instrument that makes qualified job offers available to elderly professionals.

Die Bevölkerung in Deutschland und damit die Zahl der Erwerbstätigen schrumpft und altert. Derzeit leben in Deutschland bereits 25 Millionen Rentner. Schätzungen zufolge ist knapp die Hälfte von ihnen vorzeitig in Rente gegangen. Dahinter stehen – neben dem regulären Eintritt in den Ruhestand – entweder sogenannte „sozial verträgliche“ Personalabbauprogramme von Unternehmen oder der selbst herbeigeführte Ausstieg mit bewusster Inkaufnahme von Abschlägen. Momentan sind es die „Alt-68ziger“, die in Rente gehen oder kurz davor stehen. Gleichzeitig rückt die Babyboomer-Generation in die Altersgruppe der 55+. Diese Situation stellt den deutschen Arbeitsmarkt vor enorme Veränderungen. Unternehmen sind gezwungen, sich mit einem spärlicher fließenden Strom an „frischen Nachwuchskräften“ sowie auf eine zunehmend älter werdende Belegschaft einzustellen. Letztere haben andere Ziele und Ansprüche an ihren Arbeitgeber als Berufseinsteiger. Problematisch erscheint die Situation besonders in den MINT-Berufen, denn in sämtlichen MINT-Berufskategorien fehlen heute laut MINT-Frühjahrsreport 2016 des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (2016) 171.400 Arbeitskräfte. Besonders stark ist dieser Mangel in den Berufsfeldern Maschinen und Fahrzeugtechnik wie auch Gesundheit, Soziales und Bildung. Die demografische Falle schnappt immer...

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