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Human Trafficking as a Quintessence of 21st Century Slavery

The Vulnerability of Nigerians in Austria

Chigozie DDr. Nnebedum

This book is a contribution towards a better understanding of the nature of the international crime of human trafficking. It is an impulse towards finding a new way at the international levels, and encouraging cooperation among nations in the fight against human trafficking and its root causes. The author analyzes human trafficking, which can be termed as «modern-day slavery» and in its complexity and dynamism ends up in the exploitation of the victims for the personal gains of a person or group of persons. A majority of the victims, especially women, end up in the sex industries. In most cases people are transported from the so-called underdeveloped to supposedly developed regions. As a result, women and girls are smuggled yearly from underdeveloped countries, for example Nigeria, to Europe and America.

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Appendix 3

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„ 9.4 Anregungen zur Verbesserung des Opferschutzes für den Aufgabenbereich des BM.I

• Das Unterstützungs- und Begleitungsangebot für gehandelte Frauen, Männer und Kinder muss bundesweit gewährleistet werden. Das BM.I sollte hierfür nach dem Beispiel der Kooperation mit LEFÖ-IBF weitere vertragliche Partnerschaften nach § 25 Abs. 3 SPG eingehen. Die VertragspartnerInnen sollten auf die Betreuung und Begleitung von Opfern des Menschhandels spezialisiert sein, sodass auch auf die speziellen Bedürfnisse von männlichen und minderjährigen Opfern des Menschenhandels bundesweit auf adäquate und individuelle Weise eingegangen werden kann.

• Um für Opfer des Menschenhandels den Zugang zu Opferrechten, zu Opferschutz und zu adäquater Betreuung und Begleitung zu gewährleisten, bedarf es einer klaren Handlungsanleitung für BeamtInnen, welche Informationen Opfern wann und in welcher Form mitgeteilt werden müssen. Der Erlass sollte klar regeln, dass Personen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie Opfer von Menschenhandel sind, über die Unterstützungsleistungen von geeigneten Opferschutzeinrichtungen informiert werden müssen und mit dem Einverständnis dieser Personen der Kontakt zu den entsprechenden Einrichtungen durch die BeamtInnen ermöglicht bzw. hergestellt werden muss. Zudem muss darauf hingewiesen werden, dass für Opfer des Menschenhandels eine Erholungs- und Bedenkzeit gilt und aufenthaltsbeendende Maßnahmen in den ersten 30 Tagen nicht erlaubt sind. Der Inhalt des Erlasses sollte BeamtInnen in Schulungen vermittelt werden.

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