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Mentale Fitness im Golf

Sportpsychologische Grundlagen und Übungen für den Freizeit- und Leistungssport

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Martin K. W. Schweer

Mentale Fitness spielt im (Hoch-)Leistungssport eine entscheidende Rolle, auch im Freizeitsport wird diesem Faktor zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt. Ergänzend zu den sportartübergreifenden Überlegungen aus dem Band «Mentale Fitness im Tennis» finden sich spezifische psychologische Hinweise für aktive Golfspielerinnen und Golfspieler jeglichen Leistungsniveaus, die ihre mentale Fitness verbessern wollen. Die wesentlichen Aspekte werden anschaulich auf den Punkt gebracht, zudem werden viele praktische Übungen zur Steigerung der individuellen mentalen Fitness vorgestellt. Das Werk basiert auf den Ergebnissen wissenschaftlicher empirischer Forschung und langjähriger Erfahrungen des Autors in der sportpsychologischen Beratung von Golfspielerinnen und Golfspielern aus dem Nachwuchs- und professionellen Bereich.

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7. Golfen im Team

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7.   Golfen im Team

Wie bereits mehrfach betont, handelt es sich beim Golf zweifelsohne um eine klassische Individualsportart, bei der jeder Spieler für sich bemüht (und dabei auf sich allein gestellt) ist, die Herausforderungen des jeweiligen Platzes mit der minimalen Anzahl bestmöglicher Schläge zu bewältigen. Eine Ausnahme von dieser Regel sind die Mannschaftswettbewerbe, wie wir sie von typischen Ligaspielen kennen. Einige sportpsychologisch bemerkenswerte Phänomene zum Golfspiel im Team seien nachfolgend erläutert.

Bei Mannschaftswettbewerben entscheidet die Addition der Einzelleistungen über den Gesamterfolg oder eben den Gesamtmisserfolg der Mitglieder eines Teams. Das Spiel als solches hat zwar immer noch seinen typischen Individualcharakter, jedoch spielt der Athlet nun nicht in erster Linie für sich, sondern eben für seine Mannschaft.

Interessant sind nun die gruppendynamischen Effekte, die sich aus ebensolchen Teamkonstellationen für das einzelne Leistungsverhalten ergeben können. Denn sportpsychologisch analysiert, resultiert die Gesamtleistung des Teams keineswegs aus der bloßen Addition der Einzelleistungen – vielmehr kann, und dies wissen alle aktiven Turnierspieler aus eigener Erfahrung, der Wettbewerb im Team die persönliche Leistung eines Spielers befördern, er kann diese aber auch hemmen.

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