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Language in Research and Teaching

Proceedings from the CALS Conference 2016

Edited By Marija Brala Vukanović and Anita Memišević

This book aims at bridging language research and language teaching and contains four sections. It opens with two papers which relate language to literature: one exploring childlike language, the second investigating the distinction between literary and non-literary text categorization principles. Next are the papers on multicultural and sociolinguistic topics, including a paper on English as an international language, and two papers on the perception of bilingualism in education. The third thematic section explores semantics, with two papers on prefixes and one on metaphor. The final thematic section is dedicated to syntax, with one paper on complex predicates, one on syntactic complexity in spontaneous spoken language and one of Croatian null and overt subject pronouns.

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Struktur- und Motivationsmuster der Funktionsverbgefüge in der deutschen Konzernsprache (Tanja Gradečak-Erdeljić / Borislav Marušić)

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Tanja Gradečak-Erdeljić

Philosophische Fakultät in Osijek Josip-Juraj-Strossmayer-Universität in Osijek tgradeca@ffos.hr

Borislav Marušić

Fachhochschule “Lavoslav Ružička” in Vukovar bmarusic@vevu.hr

Struktur- und Motivationsmuster der Funktionsverbgefüge in der deutschen Konzernsprache

Zusammenfassung: In diesem Beitrag wird die kognitiv-linguistische Motivation bei der Bildung von Funktionsverbgefügen analysiert. Das Korpus für die Untersuchung kommt aus der deutschen Konzernsprache und ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie sprachliche Erscheinungen aus einem Sprachsystem in ein anderes überlaufen. So greifen FVG, ursprünglich typisch für den wissenschaftlichen Stil vom 18. bis zum 19 Jh. (von Polenz 1977:122), allmählich auf den administrativen Stil und seine Varietät über, die im Mittelpunkt unseres Interesses steht.

Eine Untersuchung der FVG in der deutschen Konzernsprache (Marušić 2015) hat einige Neuerscheinungen ergeben, unter anderem FV + FNNom wie z.B. ein Schaden/Vorschlag entsteht, wo im Gefüge ein weniger typischer Gebrauch des FNNom verzeichnet wird. Dieser Beitrag hat zum Ziel, eine Korpusuntersuchung der FVG in der deutschen Konzernsprache vorzunehmen und ihre kognitiv-linguistischen Motivationsmuster zu erklären.

In unserem Korpus überwiegen prototypische Strukturen mit Nomen im Akkusativ, was als Folge der Metaphorisierung mittels der konzeptuellen Metapher EREIGNISSE SIND SACHEN zu betrachten ist. Der Nominalisierungsprozess mit FNNom folgt derselben konzeptuellen Metapher, wobei sich der Objektivierungsprozess auf das Substantiv in seiner syntaktischen Rolle als Subjekt richtet. Dieser Prozess wird als vergleichendes Element zwischen der Frequenz und dem...

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