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Dynamische Approximationen

Festschriftliches pünktlichst zu Eva Lavrics 62,5. Geburtstag

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Edited By Marietta Calderón and Carmen Konzett

Der vorliegende Band ist der Romanistin Eva Lavric als Festschrift gewidmet. Er spiegelt durch die Auswahl der Beiträge Eva Lavrics wissenschaftliches Œuvre und ihre vielfältige internationale Vernetzung wider. Die Beiträge nehmen häufig eine kontrastivlinguistische Perspektive ein, beschäftigen sich aber nicht nur mit dem Deutschen und dem Französischen, sondern gehen weit darüber hinaus. Methodologisch spannt sich der Bogen von theoretischen Modellierungen und klassischen systemlinguistischen Beschreibungen syntaktischer oder semantischer Phänomene über diskursanalytische Ansätze und neue soziolinguistische Methoden wie dem  «linguistic landscaping» bis hin zur Korpuslinguistik und Interaktionsforschung.

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Carmen Konzett-Firth (Innsbruck): c’est comme en anglais: Sprachvergleichspraktiken von Schüler*innen und Lehrer*innen im Französischunterricht

c’est comme en anglais: Sprachvergleichspraktiken von Schüler*innen und Lehrer*innen im Französischunterricht

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Carmen Konzett-Firth (Innsbruck)

Der vorliegende Aufsatz stellt in zweierlei Hinsicht eine Verbindung zur Jubilarin dieser Festschrift her. Einerseits betrifft dies den Sprachvergleich: Eva Lavric hat bisher einen sehr großen Anteil ihrer Forschung sprachvergleichenden Fragestellungen gewidmet und in diesem Bereich insbesondere in der Semantik und Pragmatik der romanischen Sprachen wichtige Beiträge geleistet. Unter anderem findet eine der wichtigsten Tagungsreihen zur kontrastiven Linguistik seit nunmehr zehn Jahren unter ihrer Federführung (gemeinsam mit Wolfgang Pöckl) in Innsbruck statt: die ursprünglich von Gerd Wotjak in Leipzig begründete Reihe der Internationalen Arbeitstagungen zum Romanisch-Deutschen und Innerromanischen Sprachvergleich. Auch mein Beitrag in dieser Festschrift bezieht sich auf Sprachvergleiche, allerdings nicht im methodologischen Sinn. Anstelle einer Beschreibung verschiedener Sprachsysteme geht es hier um Sprachvergleiche als Aktivität, als soziale Handlung, die von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen in einer Art laienlinguistischem Diskurs gemeinsam ausgeführt werden. Dieser Fokus auf Lehr-Lern-Situationen stellt die zweite Verbindung zu Eva Lavric her, nämlich zu ihrer langjährigen Forschung im Bereich der Fehleranalyse (cf. Lavric 2008, 2009, 2016) und zur Verwendung der Muttersprache im Unterricht (cf. Lavric 2002, 2013, 2014, 2018).

Die Verwendung mehrerer Sprachen im (Fremdsprachen-)Unterricht ist ein Thema, das bereits vielfach aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet wurde, etwa in der Mehrsprachigkeitsforschung (z. B. Cenoz / Gorter 2010, Jessner 2010, De Angelis 2011), der Unterrichts- und Didaktikforschung (z. B. Gogolin 1994; Hu 2010; Heyder / Schädlich 2014; Paquet-Gauthier / Beaulieu 2015, Jakisch 2014, Haukås 2016, Mork...

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