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Literaturgeschichte und Interkulturalität

Festschrift für Maria Sass

Edited By Doris Sava and Stefan Sienerth

Aus Anlass des doppelten Geburtstages – 50 Jahre Germanistik in Hermannstadt und 60. Geburtstag von Maria Sass, der langjährigen Leiterin dieses Lehrstuhls, – greifen die literaturhistorisch, kulturwissenschaftlich und interdisziplinär ausgerichteten Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven die Geschichte und Dokumentation der rumäniendeutschen und deutschen (Gegenwarts-)Literatur auf. Fragen der Rezeptionsgeschichte und der Wechselwirkungen im Bereich der Interkulturalität, der Literaturvermittlung und des deutsch-rumänischen Kulturaustausches bilden thematische Schwerpunkte des Studienbandes und stehen damit im Zeichen der Wahrung von Kontinuität und Konstanz der Hermannstädter Germanistik.

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Joachim Wittstock: Wahrnehmen und wahrhaben

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Joachim Wittstock

Wahrnehmen und wahrhaben

Abstract: The author notes subjective remarks related to the celebrated personality, Professor Maria Sass, PhD, capturing certain specific traits – reliability, diligence, organizational spirit. Being familiar with the history of Romanian and German literature, she felt attracted to the interference between the two literatures and published extensively in the field and organized numerous conferences on related themes. She also published translations from German fiction as well as from German-Romanian literature. Maria Sass has been for many years an active presence in Romanian academic life. The author also wishes to thank Maria Sass for her contribution to the promotion of his own literary work.

Keywords: German Studies in Sibiu, philological publications in Sibiu, German and Romanian translations

Obwohl stets auch an dem persönlichen Ergehen der Kollegen interessiert, an ihrem Werden und den familiären Verhältnissen, ist es mitunter doch so gewesen, dass ich, mit Rücksicht auf die sogenannte Privatsphäre, erst nach und nach mit den Lebensumständen von Menschen meines Umgangs bekannt wurde.

Von Maria Sass erfuhr ich erst im Lauf der Jahre manche Einzelheit ihrer Biografie und ihrer beruflichen Tätigkeit. Irgendwann nahm ich zur Kenntnis, ihr Familienname bedeute nicht „Sas“ (rumänisch „Sachse“), dem zufolge Frau Maria, wenn nicht gar eine verkappte Sächsin sei, zumindest eine sächsische Wurzel habe oder im Umkreis des Sachsentums zu verorten wäre, sondern begriff: „Sass“ sei die ungarische Bezeichnung für Adler („Sas...

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