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Schlusslogische Letztbegründung

Festschrift für Kurt Walter Zeidler zum 65. Geburtstag

Edited By Lois Marie Rendl and Robert König

Die «Schlusslogische Letztbegründung» sucht Antwort auf die Frage: Wie ist Philosophie als Wissenschaft möglich? Sie führt damit das Projekt einer ontologisch relevanten Logik fort, das seit der Antike im Zentrum der Geschichte des Idealismus und der Transzendentalphilosophie steht.

Kurt Walter Zeidler liefert mit seinem Werk nicht nur eine eindringliche Aufarbeitung dieser Geschichte, sondern bemüht sich zugleich um deren systematische Weiterentwicklung. Fern den Moden seiner Zeit steht sein Denken in einer Tradition der Philosophie, die sich nicht Konjunkturen beugt und in Relativitäten verliert, sondern als Erkenntnis des lebendigen und logisch erschließbaren Absoluten begreift.

Lehrer, Wegbegleiter und Schüler setzen sich in dieser Festschrift mit Zeidlers Arbeiten auseinander.

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Anmerkungen zur ‚Schlußlogischen Letztbegründung‘ (Kurt Walter Zeidler (Wien))

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Kurt Walter Zeidler (Wien)

Anmerkungen zur ‚Schlußlogischen Letztbegründung‘

Der Dank an alle, die zu dieser ‚Festschrift‘ beigetragen haben, ist vor allem abzustatten durch die Suche nach Antworten auf Einwände und Fragen, die in den unerwartet zahlreichen Beiträgen formuliert wurden. Aus unterschiedlichen und teils gegensätzlichen Blickwinkeln formuliert, bezeugen die kritischen Anfragen und Einwände ein erfreulich lebendiges Interesse an prinzipientheoretischen Problemen. Gleiches gilt für die Beiträge, die weniger der Kritik, als der Darstellung und Kommentierung meiner Arbeiten gewidmet sind. Ihre Anzahl und Qualität erlauben, auf eine gesonderte Selbstdarstellung zu verzichten.

Steinar Mathisen hat für die norwegische Internetzeitschrift SALONGEN. Nettidskrift for filosofi og idéhistorie zwei umfangreiche Rezensionen verfaßt: Fornuften som grunn (2018) zu den Grundlegungen und den Vermittlungen, sowie Nykantianismen som provokasjon (2019) zu den Provokationen. Die Übersetzung der ersten Rezension eröffnet glücklich den Reigen der Beiträge, da sie eine vorzügliche Einführung in meine Arbeiten bietet. Als ausgewiesenem Kenner der deutschen Philosophie ist es Mathisen gelungen, spröde und für seine Leserschaft vermutlich eher abseitige Themen meisterhaft zu vermitteln. Als Skandinavier hebt er zudem Bezüge zur zeitgenössischen englischsprachigen Philosophie hervor, welche die alberne Konfrontation von Kontinentaler und Angelsächsischer Tradition durchkreuzen. Die Konfrontation ist albern, denn sie ist Ausdruck eines Szientismus, der sich mit nationalen Untertönen vom Historizismus und Obskurantismus der ‚Continental Philosophy‘ distanziert und dabei verkennt, daß er selbst ganz und gar dem Cartesianismus der...

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