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Anthropozän und Nachhaltigkeit

Denkanstöße zur Klimakrise und für ein zukunftsfähiges Handeln

Werner Mittelstaedt

Was genau ist das Anthropozän und wie ist es entstanden? Welche Kräfte wirken in ihm? Wohin führt es die globale Zivilisation? Hat das Anthropozän die Klimakrise herbeigeführt? Gibt es durch das Anthropozän praktisch keine reale Nachhaltigkeit mehr? Was kann aus den vielen Krisen im Anthropozän gelernt werden?

Diese Fragestellungen werden gut lesbar und anschaulich auf dem aktuellen Stand der Dinge behandelt. Auf dieser Basis stellt der Autor einen detaillierten Plan zur Abschwächung der Klimakrise vor, der durch einzelne Staaten verwirklicht werden könnte. Außerdem präsentiert er ein Konzept zur Erzielung realer Nachhaltigkeit und begründet, warum das Anthropozän als neues Erdzeitalter ausgerufen werden sollte.

In diesem Kontext geht der Autor auch auf die Coronavirus-Pandemie ein.

Das Buch schließt mit der Aufforderung, die »zweite Aufklärung« voranzutreiben. Sie ist notwendig, um das noch verbleibende Zeitfenster von wenigen Dekaden zu nutzen, damit das Anthropozän zukunftsfähig wird.

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Glossar: Zukunftswissen im Anthropozän

Glossar: Zukunftswissen im Anthropozän

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AGENDA 21: Auf der Rio-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED – United Nations Conference on Environment and Development) des Jahres 1992 wurden als bedeutende Dokumente insbesondere die Klima-Konvention, die Artenschutz-Konvention und eine Erklärung zum Schutz der Wälder in den Ländern des Nordens und der tropischen Regenwälder des Südens von den Teilnehmerstaaten unterzeichnet.

Das wichtigste Dokument dieser Konferenz war aber zweifelsfrei die AGENDA 21. Mit ihren 40 Kapiteln spricht sie alle relevanten Bereiche des menschlichen Lebens an, die für eine nachhaltige Entwicklung von essenzieller Bedeutung sind.149 In ihr wurden detaillierte Handlungsaufträge formuliert, um einer weiteren Verschlechterung der Biosphäre der Erde erfolgreich entgegenzuwirken, dafür schrittweise Verbesserungen zu erreichen und schließlich eine nachhaltige Nutzung aller natürlichen Ressourcen sicherzustellen. Wesentlicher Ansatzpunkt dabei ist die Integration von Umwelt- und Entwicklungsaspekten in alle Politik- und Lebensbereiche. Die AGENDA 21 richtet sich an alle Länder. Sie enthält zur Erfüllung des Anspruches auf eine nachhaltige Entwicklung Dokumente insbesondere zur Armutsbekämpfung und Bevölkerungspolitik, zu Maßnahmen gegen den Hunger in der Welt und zur Entschuldung des Südens, für den Handel und die Umwelt, zur Abfall-, Chemikalien-, Klimaund Energiepolitik, zur Landwirtschaftspolitik sowie zur finanziellen und wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen dem Norden und dem Süden. Welche Kosten zu tragen sind und welche Termine und Verantwortlichkeiten für die einzelnen Länder infrage kommen, um diese Ziele zu erreichen, wurde ebenfalls in der AGENDA 21 bestimmt.

Biodiversitätskonvention (CBD): Die...

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