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Deutsch in Fach und Beruf

Aktuelle Fragen und neue Ansätze der Fremdsprachenvermittlung

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Edited By Ellen Tichy and Felicitas Tesch

Der stetig wachsende internationale Arbeitsmarkt fordert mehr denn je berufsbezogene Sprach- und Fachkenntnisse von Absolventinnen und Absolventen der einschlägigen Studiengänge. Der Anteil an berufs- und fachsprachlichen Ausbildungsinhalten in den Curricula philologischer bzw. germanistischer Studiengänge im In- und Ausland nimmt zu. Mittlerweile sind sie ein integraler Bestandteil an den meisten Studienstandorten, oft auch durch bildungspolitische Vorgaben gefordert. Die Beiträge dieses Sammelbandes belegen, dass sowohl innovative Konzepte für den Fachsprachenunterricht entwickelt werden als auch Forschungsansätze existieren, die sich mit konzeptionellen und terminologischen Fragestellungen auseinandersetzen.

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Vorwort

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Zum dritten Mal in Folge fand eine internationale Tagung zum Themenschwerpunkt Deutsch in Fach und Beruf statt.1 Der Fokus dieser Tagung, die am Institut für Deutsch als Fremd- und Fachsprache an der TU Berlin im Oktober 2018 stattfand, lag auf den aktuellen Fragen und neuen Ansätzen in der Fremdsprachenvermittlung. Der stetig wachsende internationale Arbeitsmarkt fordert mehr denn je berufsbezogene Sprach- und Fachkenntnisse von Absolventinnen und Absolventen der einschlägigen Studiengänge. Der Anteil an berufs- und fachsprachlichen Ausbildungsinhalten in den Curricula philologischer bzw. germanistischer Studiengänge im In- und Ausland nimmt zu. Mittlerweile sind sie ein integraler Bestandteil an den meisten Studienstandorten, oft auch durch bildungspolitische Vorgaben gefordert.

Die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes belegen, dass sowohl innovative Konzepte für den Fachsprachenunterricht entwickelt werden als auch Forschungsansätze existieren, die sich mit konzeptionellen und terminologischen Fragestellungen auseinandersetzen. Mehrheitlich bewegen sich diese Ansätze in der akademischen Ausbildung, was notwendig ist und dennoch nicht ignorieren werden sollte, dass auch für die Zielgruppe der Flüchtlinge bzw. Migranten und Migrantinnen ein Bedarf an didaktischen Konzepten für die berufs- und fachsprachliche Ausbildung existiert, um ihnen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen und damit die Integration in die deutsche Gesellschaft.

Roelcke (Berlin) greift in seinem Beitrag die Begriffe Berufs- und Fachsprache auf. Er erörtert, warum eine sinnvolle Abgrenzung zwischen Fach- und Berufssprache nicht möglich ist und schlägt vor, den im Registerkonzept definierten Begriff der Fachsprache aufzugeben und stattdessen den Begriff...

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