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Pikareske Ökonomie – Grimmelshausens «Der seltzame Springinsfeld» im diskursiven Kontext des 17. Jahrhunderts

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Malte Kleinjung

Am Beispiel von Grimmelshausens Der seltzame Springinsfeld entfaltet diese Studie die These, dass Schelmenromane ein Drittes der Ökonomie zur Darstellung bringen können, das neben der Haushaltsführung und dem Marktgeschehen keinen Platz im gelehrten Diskurs hat. Allerdings hängt dieses Dritte mit Kontexten zusammen, die in der historischen Rückschau nicht unbedingt auf Anhieb als ökonomisch erscheinen. Um diese Kontexte in den Blick zu bekommen, stützt sich die Studie auf eine kritische Adaptation des sogenannten New Historicism. Dabei zeigt sich, dass in Grimmelshausens Roman nicht nur einschlägige Wissenselemente zu einem buntscheckigen Tableau zusammengefügt sind, sondern darüber hinaus das Erzählen und Schreiben selbst ökonomisiert wird.

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Danksagung

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Die vorliegende Arbeit wurde im Frühjahr 2018 vom Fachbereich 10 Neuere Philologien der Goethe-Universität Frankfurt am Main als Dissertation angenommen und für die Druckfassung leicht überarbeitet. Prof. Dr. Michael Waltenberger danke ich zum einen dafür, dass er dieses Projekt mit instruktiver Kritik begleitet und betreut hat; zum anderen gilt mein Dank ihm und Prof. Dr. Frieder von Ammon für die freundliche Aufnahme in die Reihe Mikrokosmos. Ebenso möchte ich mich bei Prof. Dr. Heinz Drügh für die Übernahme des Zweitgutachtens bedanken sowie für die Möglichkeit, verschiedene Teile der Arbeit in seinem Kolloquium zur Diskussion stellen zu dürfen. Ein besonderer Dank geht an Christian Metz und Michael Ott, ohne deren Unterstützung die Arbeit wohl nie zum Abschluss gekommen wäre. Jesko Bender, Björn Jager, Christine Kleinjung und Jörg Rogge haben mir wertvolle Rückmeldungen zu einzelnen Kapiteln gegeben. Olivia Jüstel danke ich für ihre Geduld und ihren Zuspruch, Sarah Rosenhauer für die Pausen in der Berliner Staatsbibliothek. Bei Oliver Göbel, Werner und Gabriele Kleinjung stehe ich (nicht nur) wegen des Korrekturlesens in der Schuld.

Wer über Ökonomie schreibt, darf von den Kosten nicht schweigen: Deshalb geht mein letzter Dank an die Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften, die mir einen großzügigen Druckkostenzuschuss gewährt hat.

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