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Zur Theorie der Lehnprägung im deutsch-tschechischen Sprachkontakt

Eine historisch-vergleichende Untersuchung im innerslavischen und europäischen Kontext

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Ales Puda

Welcher Teil einer Sprache ist nicht über den «Leisten der Lehnprägung geschlagen»? Um das fremde Sprachgut im eigenen Gewand ranken sich in den europäischen Philologien viele Mythen und Legenden, die teils auf einer stiefmütterlichen Behandlung beruhen, teils aber auch sprachpolitisch bewusst gestreut wurden. Diese Arbeit versteht sich einesteils als theoretische Abhandlung zu den Bedingungen, Ursachen und Prozessen, die zu einer Aufnahme von deutsch-tschechischen Lehnprägungen im innerslavischen und weiteren europäischen Kontext führten. Anderenteils schließt sich ihr ein tschechischer Wörterbuchteil mit ausgewählten calquierten Substantivbeispielen an, deren etymologische sowie lexikographische Wortgeschichte soweit wie möglich nachgezeichnet wurde. Dabei wurden neben neuen Lemmata auch Verbesserungen zu bereits vorhandenen Einträgen in den etymologischen Wörterbüchern des Tschechischen vorgenommen.

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2.4. Bohemistischer Forschungsstand zur Theorie der Lehnprägung 9

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Bohemistischer Forschungsstand zur Theorie der Lehnprägung 9 sprachpraktisch von Bezlaj (1960), Striedter-Temps (1963), Vasilev (1975), Toporišič (1981) und Pohl (1999;2005a;2005b;2006a;2006b) untersucht. Zu den klassischen Sprachen und zum Romanischen publizierten Tallgren-Tuulio (1932) in phraseologischen Konvergenzuntersuchungen, daneben Deanović (1935-XIIIa;1935-XIIIb), Alessio (1937; 1939), Deroy (1956), Stimm (1968), Höfler (1971; 1981;1989), Bäcker (1975), Rohlfs (1983), Röntgen (1992), speziell zum Rumänischen Rizescu (1958), Seidel (1958) und Hristea (1967). In der Germanistik hat Werner Betz (1936;1944; 1949; 1951;19743) nicht nur unter seinen Schülern eine Sogwirkung erzeugt, die zu fruchtbaren Analysen vorwiegend in den älteren Sprachstufen des Deutschen geführt haben: vor Betz sind Singer (1902;1903a;1903b), Götze (1909), Seiler (1912; 1917;19252), Wrede (1931) und Back (1935) aufzu- führen, danach Öhmann, E. (1950;1951), Öhman, S. (1951), Feist (1953) Schwarz (1957), Jobst (1958), Mehring (1958), Rittmayer (1958), Schütz (1958), Kamb-Spies (1962), Coleman (1963;1964; 1965), Clyne (1967;1975), Moeller-Schina (1969), Höpfel (1970), Bellmann (1971; 19802; 1982;1999), Siebert (1971), Kempf (1972), Kolb;Lauffer;Brogsitter (1977), Lüllwitz (1972) Baranow (1973), Hengst (1973), Scheler (1973), Petri Bean (1974), Scherner (1974), Gindele (1976), Lauffer (1976), Schottmann (1977), Tesch (1978), Schuler (1982) und Oksaar (1972;20042). Das Englische wurde von Haugen (1950;1952;1953;1954;1956;1957) und Weinreich (1953) theoretisch ergiebig be- handelt, daneben liegen Gneuss (1955), Erämetsä (1955/56), Ganz (1957), Haschka (1960), Carsten- sen (1964;1968;1979;1988), Duckworth (1970;1977), Thomason (1999) und Grzega (2003)...

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