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Die Abwicklung deutsch-tschechischer Erbfälle

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Christoph Kurzböck

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere seit dem Ende des Eisernen Vorhangs ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Mobilität. Auch werden immer mehr gemischtnationale Ehen geschlossen, insbesondere im Grenzgebiet. Kommt es dann zu einem Todesfall, bei dem der Erblasser seinen letzten Wohnsitz nicht in dem Land hatte, dessen Staatsangehörigkeit er besaß bzw. hinterlässt er Vermögen in mehreren Ländern, dann ergibt sich daraus die Problematik eines internationalen Erbfalles. Bei der Abwicklung eines solchen Nachlasses werden dann insbesondere folgende Fragestellungen relevant: Nach welchem Recht hat die Abwicklung zu erfolgen? Ist eine internationale Zuständigkeit der jeweiligen Nachlassgerichte gegeben? Wer ist berechtigt, Abwicklungsmaßnahmen vorzunehmen? Welche Befugnisse haben die abwicklungsberechtigten Personen? Wie können sie diese Befugnisse im Rechtsverkehr nachweisen? Kommt es zu einer Doppelbesteuerung? Die Beantwortung dieser Fragen wirft in Theorie und Praxis zum Teil erhebliche Probleme auf. Die Arbeit untersucht diese Fragestellungen und gibt einige praktische Gestaltungsempfehlungen.

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Vorwort des Verfassers

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2007/2008 von der Juristi- schen Fakultät der Universität Regensburg als Dissertation angenommen. Recht- sprechung und Literatur sind auf dem Stand von Januar 2009. Für die Betreuung der Arbeit möchte ich meinem verehrten Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reimann, herzlich danken. Nicht nur dafür, dass er diese Untersuchung angeregt und durch wertvolle Hinweise gefördert hat, sondern auch für die unermüdliche Unterstützung, die er mir seit dem Beginn meines Studiums in vielerlei Hinsicht zukommen ließ. Er ist mir, menschlich und fach- lich, ein Vorbild. Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle auch Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Henrich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Wertvolle Hilfe bei der Erstellung der Dissertation leisteten auch Frau JUDr. Jitka Sladka und Herr JUDr. Petr Bohata, die mich durch zahlreiche Hinweise zum tschechischen Recht unterstützt haben. Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich-Christian Schroeder danke ich für die Auf- nahme in die Schriftenreihe des Instituts für Ostrecht München. Die Promotion wurde durch ein Stipendium der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Gewidmet ist diese Arbeit meinen Eltern und Claudia, die mir auch in den schwierigen Phasen der Bearbeitung zu jedem Zeitpunkt durch ihre Geduld und Liebe helfend zur Seite standen. Regensburg, im Juli 2009 Christoph Kurzböck

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