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Interne harte Patronatserklärungen als Mittel zur Insolvenzabwehr

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Thomas Junggeburth

Patronatserklärungen wurden von der Praxis Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts ursprünglich als Kreditsicherheit entwickelt, weil herkömmliche Sicherheiten – wie Bürgschaft, Garantie, etc. – den Interessen der Beteiligten nicht ausreichend gerecht wurden. Im weiteren Sinne erfasst der Begriff der Patronatserklärung sämtliche atypischen Verträge die eine Muttergesellschaft (Patron) zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit der Tochtergesellschaft (Protegé) abschließt und die den herkömmlichen Rechtsinstituten wie Bürgschaft, Garantie und Schuldbeitritt nicht zugeordnet werden können. In neuerer Zeit gewinnen Patronatserklärungen, die der Patron nicht gegenüber einem Sicherungsnehmer, sondern unmittelbar gegenüber dem begünstigten Protegé abgibt, als Mittel zur Insolvenzabwehr eine immer größere Bedeutung. Die Arbeit vergleicht den Verpflichtungsgehalt beider Arten von Patronatserklärungen miteinander.

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ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 19 § 1 EINLEITUNG 25 § 2 EXTERNE HARTE PATRONATSERKLÄRUNGEN 27 KAPITEL 1 EINTEILUNG DER PATRONATSERKLÄRUNGEN 27 I. HARTE UND WEICHE PATRONATSERKLÄRUNGEN 27 1. Harte Patronatserklärungen 28 2. Weiche Patronatserklärungen 29 II. EINTEILUNG NACH DER PERSON DES PATRONS 32 III. EXTERNE UND INTERNE PATRONATSERKLÄRUNGEN 33 1. Externe Patronatserklärungen 33 2. Interne Patronatserklärungen 34 3. Patronatserklärungen ad incertas personas 34 a) Patronatserklärungen in Pressemitteilungen, etc. 35 b) Patronatserklärungen in Geschäftsberichten des Patrons 35 aa) Rechtsgeschäftliche Verpflichtung 36 bb) Die Konstruktion des Patronatsvertrages 37 (1) Einseitiges Leistungsversprechen 37 (2) Die Vertragslösung 38 KAPITEL 2 EXTERNE HARTE PATRONATSERKLÄRUNGEN 40 I. GRÜNDE FÜR DIE VERWENDUNG EXTERNER HARTER PATRONATSERKLÄRUNGEN UND EINORDNUNG DER EXTERNEN HARTEN PATRONATSERKLÄRUNG 40 1. Motive auf Seiten des Patrons 40 2. Motive auf Seiten des Sicherungsnehmers 41 3. Abgrenzungen 42 a) Bürgschaft 42 b) Garantievertrag 43 c) Kreditauftrag 44 d) Schuldbeitritt/ Schuldübernahme 45 e) Einordnung der externen harten Patronatserklärung 45 II. DER PATRONATSVERTRAG 45 1. Die Bestimmtheit der Ausstattung 46 2. Der Vertragsschluss 47 3. Formvorschriften 48 III. DIE AUSSTATTUNGSPFLICHT DES PATRONS 48 1. Der Umfang der Ausstattungspflicht des Patrons 50 10 2. Die Fälligkeit der Ausstattungspflicht 53 3. Exkurs: Die Geltendmachung des Verzugsschaden 53 4. Geltendmachung von Einwendungen und Einreden 55 5. Die Verjährung des Ausstattungsanspruchs 56 6. Drittleistungsbefugnis des Patrons 56 7. Klage auf Erfüllung der Ausstattungspflicht 58 8. Der Regressanspruch des Patrons 59 a)...

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