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Gott hat Israel nicht verstoßen

Biblisch-exegetische und theologische Perspektiven in der Verhältnisbestimmung von Israel, Judentum und Gemeinde Jesu

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Jacob Thiessen

Diese Arbeit sucht nach biblisch-exegetischen Antworten auf die Frage, was es in Bezug auf die Erwählung Israels und auf das Verhältnis der Gemeinde Jesu zu Israel als Volk Gottes bedeutet, dass Gott Israel «nicht verstoßen hat» (Röm 11,1f.). Nach einer Übersicht über die Substitutionstheorie in Geschichte und Gegenwart wird die bleibende Erwählung Israels nach Röm 9-11 exegetisch begründet. Alsdann geht es um das Verhältnis der Gemeinde Jesu zu Israel als Volk Gottes und um die Bedeutung des Neuen Bundes für diese Verhältnisbestimmung. Schwerpunkt der letzten Kapitel ist die Frage nach der verheißenen Wiederherstellung der Herrschaft Gottes für Israel aus der Sicht des Neuen Testaments und nach ihrer Beziehung zu der «tausendjährigen Königsherrschaft» Jesu Christi (Offb 20,1-6).

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Inhalt

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Vorwort der Herausgeber....................................................................................................9 Vorwort des Verfassers .....................................................................................................11 1. Einführung .....................................................................................................................13 1.1. Allgemeine Einführung.....................................................................................13 1.2. Beispiele jüdischer Wiederherstellungserwartungen in der vorchristlichen Zeit ........................................................................................14 2. Zur Substitutionstheorie ................................................................................................17 2.1. Vorbemerkung...................................................................................................17 2.2. Die Substitutionstheorie in der Kirchengeschichte .........................................17 2.3. Neuere Standpunkte ..........................................................................................22 2.4. „Israel nach dem Fleisch“ im Neuen Testament .............................................24 3. Israels bleibende Erwählung nach Römer 9–11..........................................................31 3.1. Zum Kontext im Römerbrief............................................................................31 3.2. Israels Erwählung bleibt trotz Gericht Gottes (Röm 9) ..................................36 3.2.1. Die Verheißungen und die Bündnisse gehören Israel – Zur Frage der „Neudefinition von Israel“ (Röm 9,4-8)......................................36 3.2.2. Gericht mit Heilsabsicht (Röm 9,22-23)...................................................42 3.2.2.1. Einführung........................................................................................... 42 3.2.2.2. Zur Syntax von Römer 9,22-23.......................................................... 44 3.2.2.3. Übersetzungsvorschlag von Römer 9,22-24 ..................................... 50 3.2.2.4. Werkzeuge oder Gefäße? ................................................................... 51 3.2.2.5. Gerichtswille oder Heilswille Gottes? ............................................... 56 3.2.2.6. Von der Langmut und vom Ertragen Gottes..................................... 57 3.2.2.7. Von der „Zubereitung“ zum Verderben ............................................ 60 3.2.2.8. Vom Ziel der Langmut Gottes ........................................................... 65 3.2.2.9. Von den „Gefäßen des Erbarmens“................................................... 68 3.2.2.10. Zusammenfassung und Ausblick..................................................... 70 3.3. Der wahre Grund für Israels Unglauben (Röm 10,12-21)..............................72 3.3.1. Vorbemerkung ............................................................................................72 6 3.3.2. Das Heil Gottes gilt allen Menschen ohne Unterschied (Röm 10,12-13).....................................................................................................72 3.3.3. Die Verkündigung des Evangeliums führt zum Glauben (Röm 10,14-17).....................................................................................................75 3.3.4. Israel hat das Evangelium gehört, aber nicht geglaubt (Röm 10,18-21).....................................................................................................79 3.4. Die Gewissheit, dass Gott mit der Erwählung Israels...

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