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Gentechnik und Koexistenz nach der Gesetzesnovelle von 2008: Zivilrechtliche Haftung im Vergleich Deutschland und USA

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Wiebke Gebhardt

Diese Arbeit befasst sich mit der 6. Novelle des Gentechnikgesetzes im Jahre 2008. Zielsetzung ist die Klärung der Frage, ob die Novelle sinnvolle Regelungen im Hinblick auf Haftungsfragen für Landwirte beinhaltet und verschiedene Anbauformen dadurch ausreichend schützt. Des Weiteren wird ein Vergleich mit den vereinigten Staaten von Amerika unternommen, wofür die beiden Haftungssysteme gegenüber gestellt werden. Hierfür wurde die einschlägige Literatur sowie Rechtsprechung untersucht sowie Grundzüge der Gentechnik erläutert. Im Ergebnis ist nach Auffassung der Autorin das deutsche System dem US-amerikanischen zwar überlegen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch das deutsche Gentechnikgesetz aus Sicht der Autorin noch erheblichen Verbesserungsbedarf hat.

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Inhaltsverzeichnis

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Danksagung ........................................................................................................... 9 Abkürzungsverzeichnis ....................................................................................... 17 A. Ausgangssituation .......................................................................................... 23 I. Teil: Gentechnik - ihre Chancen und Risiken .................................................. 31 1. Grundlagen von Genetik und Gentechnologie ................................................ 31 a. Terminologie ................................................................................................... 31 1) Klassische Genetik .......................................................................................... 31 2) Entwicklungsgenetik ....................................................................................... 31 3) Molekulare Genetik ........................................................................................ 32 a) Die Struktur der DNS als Grundlage der Genetik .......................................... 32 b) Die Universalität des genetischen Codes ........................................................ 33 c) Die Genexpression: Von der Information zum Produkt ................................. 34 2. Von der Genetik zur Gentechnologie .............................................................. 35 a. Die Werkzeuge der Gentechnologie ................................................................ 35 1) Die Restriktionsenzyme .................................................................................. 36 2) Die DNS-Ligasen ............................................................................................ 36 3) Die Vektoren ................................................................................................... 37 4) Wirtsorganismen ............................................................................................. 37 b. Die Anlage genomischer Bibliotheken ........................................................... 37 3. Die Entwicklung der Gentechnologie ............................................................. 38 4. Chancen der Gentechnik ................................................................................. 40 5. Risiken der Gentechnik ................................................................................... 43 a. Vertikaler und horizontaler Gentransfer .......................................................... 51 1) Vertikaler Gentransfer .................................................................................... 51 2) Horizontaler Gentransfer ................................................................................ 53 b. Risiken für den Menschen ............................................................................... 54 1) Allergenität...................................................................................................... 54 2) Toxizität .......................................................................................................... 55 3) Antibiotikaresistenz ........................................................................................ 57 12 4) Resistente Schädlinge ..................................................................................... 60 5) Unerwünschte Effekte außerhalb der Zielpflanze .......................................... 60 6) Mangelnde Rückholbarkeit ............................................................................. 61 7) Existiert wirklich eine Qualitätsverbesserung? .............................................. 61 8) Sonstige Risiken .............................................................................................. 62 c. Der Begriff des Risikos im abstrakten Sinne .................................................. 62 1) Versuch einer Schadensdefinition .................................................................. 66 a) Konzept der evolutionären Integrität .............................................................. 67 b) Konzept der Eingriffstiefe ............................................................................... 68 c) Konzept des Selektionsvorteils ....................................................................... 68 d) Konzept der natürlichen Variationsbreite ....................................................... 69 e) Konzept der Gleichartigkeit ............................................................................ 69 f) Stellungnahme ................................................................................................. 70 2) Nach dem Gentechnikrecht relevante Schutzgüter ......................................... 70 3) Stellungnahme ................................................................................................. 71 d. Stellungnahme zum I. Teil .............................................................................. 73 II. Teil: Der derzeitige Stand der Gesetzgebung und...

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