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«I’m a Hindu and I’m a Swaminarayan»

Religion und Identität in der Diaspora am Beispiel von Swaminarayan-Frauen in Großbritannien

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Gabriele Reifenrath

Diese Studie beschäftigt sich mit der zunehmenden Bedeutung angestammter Religionen für Migranten und Diaspora-Angehörige am Beispiel von Frauen des Bochasanwasi Akshar Purushottam Sanstha in Großbritannien. Anhand biographischer Interviews werden individuelle Beweggründe solcher Rückbesinnungsprozesse und Aneignungsstrategien untersucht. Dabei zeigt sich, dass persönliche Erfahrungsaufschichtungen und konkrete Lebensfragen der Anlass für eine (erneute) Selbstzuordnung zu der eigenen religiös-kulturellen Gemeinschaft sind. Diese bietet emotionale Sicherheit und Sinnorientierungen. Während kollektive Deutungsmuster dabei zum Teil übernommen werden, entwickeln die Frauen bei Handlungsmustern individuelle Anpassungsstrategien an das soziale Umfeld. Von Bedeutung sind jedoch auch die symbolische Repräsentation in Form des prestigeträchtigen Shri Swaminarayan Mandir in London und die modernitätsförmige Organisation dieser hinduistischen Religionsgemeinschaft.

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5 Inhalt Vorwort 8 Zur Verwendung indischer Begriffe und zur Umschrift 9 1. Einleitung: Methodik und Forschungsprofil 10 1.1 Ziel, Ausgangspunkte und Aufbau der Arbeit 10 1.2 Methode und Material 15 1.2.1 Biographieforschung und narratives Interview 15 1.2.1.1 Charakteristika qualitativer Forschung 15 1.2.1.2 Biographie als Verknüpfung von Subjekt und Kollektiv 17 1.2.1.3 Das narrative Interview 19 1.2.1.4 Anwendung und Modifikationen 21 1.2.1.5 Zugang zum Forschungsfeld, Datenerhebung und Datenaufbereitung 24 1.2.2 Kurzbiographien 26 1.3 Zur hinduistischen Diaspora 43 1.4 Zentrale Konzepte im Kontext von Diaspora und Identität 46 1.4.1 Phasen und konstituierende Faktoren der Gemeinschaftsbildung 47 1.4.2 Die Rolle von Ethnie und Religion im Prozess der Gemeinschaftsbildung 53 1.4.3 Identitätskonzepte und konstitutive Elemente religiöser Identität 60 2. Swaminarayans: Entstehung, Entwicklung, Lehren 72 2.1 Forschungsstand zum Swaminarayan-Hinduismus 72 2.2 Entstehung zwischen klassischen Reformbewegungen und Neohinduismus 74 2.3 Etablierung und Institutionalisierung: Charisma und Kanon 82 2.3.1 Spiritualisierung der Stifterfigur 84 2.3.2 Kanonbildung 85 2.3.3 Ritualisierung durch die Gründung von Tempeln 88 2.3.4 Legalisierung durch eine erbliche Nachfolgeregelung 89 2.3.5 Institutionalisierung von Sahajnands Charisma 89 2.4 Entwicklungen, Spaltungen, Organisation der Swaminarayans 91 2.4.1 Guruparapar: von Gunatitanand Swami zu Pramukh Swami Maharaj 94 2.4.2 Organisation und Aktivitäten des Akshar Purushottam Sanstha 97 2.5 Philosophisch-theologische Lehren 101 2.6 Ethik, Reformen und die „Frauenfrage“ 106 3. Der Bochasanwasi Shri Akshar Purushottam Sanstha in der Diaspora 115 3.1 Die Entwicklung der britischen Diasporagemeinde 116 3.2 Der Tempel als religiös-kulturelles und soziales Zentrum 123 3.3 Die Feste als Manifestation der religi...

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