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Dreiecksverhältnisse im Internationalen Steuerrecht unter Beteiligung doppelt ansässiger Kapitalgesellschaften

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Olaf Thiessen

Steuerrechtlich doppelt ansässige Gesellschaften unterliegen in zwei Staaten der unbeschränkten Steuerpflicht und sind besonders auf Vorschriften zur Vermeidung von Mehrfachbesteuerung angewiesen. Bestehende Vorschriften verursachen jedoch besondere Probleme, vor allem in Dreieckssachverhalten. In diesem Buch werden daher die Anwendbarkeit unilateraler deutscher Vorschriften und von Doppelbesteuerungsabkommen auf doppelt ansässige Gesellschaften untersucht. Verbleibende Doppelbesteuerung sowie möglicher Missbrauch werden aufgezeigt. Die Untersuchung zeigt, dass bestehende Vorschriften für eine Lösung dieser Probleme nur wenig ergänzt werden müssen. Vor dem Hintergrund neuer gesellschaftsrechtlicher Entwicklungen in Deutschland und Europa sollten Staaten doppelt ansässige Gesellschaften nicht mehr pauschal unter Missbrauchsverdacht stellen.

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Inhaltsverzeichnis

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VORWORT ............................................................................................................... VII § 1 EINFÜHRUNG ...................................................................................................... 1 A. Problemstellung .................................................................................................................1 B. Zielsetzung ........................................................................................................................2 C. Gang der Untersuchung ......................................................................................................2 § 2 DIE ENTSTEHUNG DOPPELT ANSÄSSIGER KAPITALGESELLSCHAFTEN ... 4 A. Einleitung ..........................................................................................................................4 B. Doppelte Ansässigkeit aufgrund eines Auseinanderfallens von Sitz und Verwaltungssitz (Geschäftsleitung) ..................................................................................................................4 I. Die zivilrechtliche Entstehung doppelt ansässiger Gesellschaften ....................................4 1. Begriffsbestimmungen ................................................................................................5 a) Der Begriff der Kapitalgesellschaft im Zivilrecht ........................................................5 b) Internationales Gesellschaftsrecht ...............................................................................5 c) Der „Sitz“-Begriff im Zivilrecht..................................................................................6 aa) Der Satzungssitz........................................................................................................6 bb) Der Verwaltungssitz .................................................................................................7 d) Die zivilrechtliche Ansässigkeit ..................................................................................9 2. Gründe für die Entstehung einer zivilrechtlich doppelt ansässigen Gesellschaft ...........9 3. Darstellung der Theorien zur Bestimmung des Gesellschaftsstatuts ........................... 10 a) Gründungstheorie ..................................................................................................... 11 b) Sitztheorie ................................................................................................................ 13 4. Vereinbarkeit der Sitztheorie mit der Niederlassungsfreiheit der Art. 43, 48 EG ........ 14 5. Änderung des deutschen Gesellschaftsrechts durch das MoMiG ............................... 17 6. Ergebnis des Unterabschnitts .................................................................................... 18 II. Die steuerrechtliche Entstehung doppelt ansässiger Gesellschaften............................... 18 1. Einleitung ................................................................................................................. 18 2. Begriffsbestimmungen .............................................................................................. 19 a) Kapitalgesellschaften ................................................................................................ 19 b) Sitz gemäß § 11 AO .................................................................................................. 19 c) Geschäftsleitung gemäß § 10 AO .............................................................................. 19 d) Doppelte Ansässigkeit von Kapitalgesellschaften ..................................................... 21 3. Das Verhältnis von deutschem Steuerrecht zu deutschem Zivilrecht .......................... 22 4. Die Körperschaftsteuersubjektfähigkeit gemäß § 1 Abs. 1 KStG ............................... 23 a) Die Behandlung rein ausländischer Gesellschaften .................................................... 23 b) Die Behandlung von Gesellschaften mit Sitz und Geschäftsleitung im Inland ........... 25 c) Die Behandlung von internationalen Gesellschaften .................................................. 26 5. Gründe für die Entstehung einer steuerrechtlich doppelt ansässigen Gesellschaft ...... 27 6. Steuerrechtliche Folgen der Entstehung doppelt...

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