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«Small», «middle» und «professional talk»

Ein interaktiv-interkultureller Ansatz im Fachsprachenunterricht Englisch zur Erlangung fachkommunikativer Kompetenz

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Susanne Maaß-Sagolla

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, dessen Untersuchung von wirtschaftspolitischer Relevanz ist. Sie ist im Rahmen eines Forschungsprojektes mit deutschen Fach- und Führungskräften aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft sowie den Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Münster entstanden. Im Zuge der Globalisierung mehren sich die Verflechtungen internationaler Unternehmen. Das hat zur Folge, dass ein reibungsloses Miteinander in hohem Maße auch von sprachlich-kommunikativen Kompetenzen abhängt. Daher wirft die Autorin im ersten Schritt einen Blick auf interkulturelle Begegnungen in Arbeitsprozessen deutscher und amerikanischer Fach- und Führungskräfte. Auf der Basis der gewonnenen Ergebnisse wird ein Kurssystem für Wirtschaftsingenieure entwickelt, unterrichtet und empirisch ausgewertet. Um den interkulturellen Erkenntnisgewinn der Studierenden ermitteln zu können, werden die Ergebnisse aus dem Unterrichtsprojekt mit denen der deutschen Fach- und Führungskräfte verglichen. Mit diesem Kurssystem können u. a. Wirtschaftsingenieure gezielt auf ihre zukünftige Berufstätigkeit vorbereitet werden.

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Teil I: Grundlegende Gedanken zum Thema der Interkulturellen Kommunikation sowie Überprüfung einiger Parameter in deutsch - amerikanischen Arbeitsbeziehungen 5

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5 Teil I Grundlegende Gedanken zum Thema der Interkulturellen Kommunikation - Überprüfung kultureller Parameter in deutsch - amerikanischen Arbeits- beziehungen 1. Einführung in das Thema der Interkulturellen Kommunikation Wer sich in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Thema der Interkulturellen Kommunikation beschäftigt, wird feststellen, dass Trainingsseminare in Unternehmen oder Vortragsreihen zu diesem Thema an Universitäten und Fachhochschulen die Begriffe der internationalen und interkulturellen Kommunikation parallel verwenden, wobei letzter Begriff den ersten allmählich zu verdrängen scheint. Die Entwicklung dieses Sprachgebrauchs spiegelt einen nicht nur in der Bundesrepublik sich derzeit vollziehenden Veränderungsprozess wider. Waren Kulturen noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts ‚eigene’, gegen andere abgegrenzte Kulturen bzw. Nationen und im weitesten Sinne geprägt von ihren nationalen, kulturellen Lernprozessen, so wird im Zuge der Globalisierung deutlich, dass das Verhältnis von nationalen und kulturellen Einheiten neu zu definieren ist. Durch die Multikulturalisierung von Gesellschaften enstehen immer mehr Kulturen, die weder abgegrenzt, noch integriert sind und von Beck (1997:118) als Vielheit ohne Einheit bezeichnet werden. Die sich hier entwickelnde Vielfalt und Vielschichtigkeit, die dieser Veränderungs- prozess für Individuen weltweit mit sich bringt, verdeutlicht das Gewicht, das dem Thema der Interkulturellen Kommunikation zuzuschreiben ist. Es handelt sich nicht länger nur um internationale Begegnungen, die im In- und Ausland auf öffentlichem Parkett stattfinden, sondern immer mehr um interkulturelle Kontakte, die auch und gerade im Inland in den verschiedensten Kontexten gelebt werden. Wird nun von interkulturellen Beziehungen oder multikulturellen Gesellschaften gesprochen, unterscheidet man oftmals nicht zwischen...

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