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«Small», «middle» und «professional talk»

Ein interaktiv-interkultureller Ansatz im Fachsprachenunterricht Englisch zur Erlangung fachkommunikativer Kompetenz

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Susanne Maaß-Sagolla

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, dessen Untersuchung von wirtschaftspolitischer Relevanz ist. Sie ist im Rahmen eines Forschungsprojektes mit deutschen Fach- und Führungskräften aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft sowie den Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Münster entstanden. Im Zuge der Globalisierung mehren sich die Verflechtungen internationaler Unternehmen. Das hat zur Folge, dass ein reibungsloses Miteinander in hohem Maße auch von sprachlich-kommunikativen Kompetenzen abhängt. Daher wirft die Autorin im ersten Schritt einen Blick auf interkulturelle Begegnungen in Arbeitsprozessen deutscher und amerikanischer Fach- und Führungskräfte. Auf der Basis der gewonnenen Ergebnisse wird ein Kurssystem für Wirtschaftsingenieure entwickelt, unterrichtet und empirisch ausgewertet. Um den interkulturellen Erkenntnisgewinn der Studierenden ermitteln zu können, werden die Ergebnisse aus dem Unterrichtsprojekt mit denen der deutschen Fach- und Führungskräfte verglichen. Mit diesem Kurssystem können u. a. Wirtschaftsingenieure gezielt auf ihre zukünftige Berufstätigkeit vorbereitet werden.

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Zusammenfassung Teil I 78

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78 machen wir erst einmal so weiter. Das mit jemandem, der 46 Jahre alt war und seit ca. 10 Jahren im Unternehmen. In einer Leitungsposition in einem Unternehmen, was über $ 1 Mrd. Umsatz machte. Interview mit Herrn O.: mehr als 10 Jahre in einem amerikanischen Unternehmen in leitender Funktion: April 2004 Maschinenbauindustrie15 Zusammenfassung Teil I Da die Interkulturelle Kommunikation keiner wissenschaftlichen Disziplin zugeordnet ist, sondern sich als eigenständige Disziplin zu etablieren beginnt, wurde zu Beginn dieser Arbeit eine theoretische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten und Ansätzen vorgenommen. Die Anthropologie gilt hier als maßgebliche Disziplin, an der sich weitere Disziplinen wie die Sprachwissenschaft und die Soziologie ausrichteten. Der von Hall (1959) und Hofstede (1980) begonnene Diskurs über die Interkulturelle Kommunikation im beruflichen Kontext - einerseits mit dichten Beschreibungen, andererseits mit empirischen Erhebungen - verdeutlichten die kulturelle Vielfalt aus verschiedenen Perspektiven und legten den Grundstein für diesen neuen wissenschaftlichen Zweig. Da sowohl Halls (1959) als auch Hofstedes (1980) Arbeiten lange zurückliegen, sich im Zuge der Globalsierung die Arbeitsverhältnisse rasant verändern und derzeit weit mehr Kulturen an diesem Veränderungsprozess beteiligt sind als die von den beiden Forschern beschriebenen, bleiben Überprüfungen der in der Literatur verankerten Darstellungen unerlässlich. Hier hat House (2004) mit seinem Forschungsprojekt bereits einen großartigen Anfang gemacht, und es bleibt zu erwarten, dass im Zuge der vielen interkulturellen Begegnungen weitere Arbeiten folgen werden. Aus diesem Grund wurde auch in der vorliegenden Arbeit vor Beginn des in Teil II beschriebenen interaktiv-interkulturellen...

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