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Die Geschichte und Entwicklung der Europäischen Union

Unter besonderer Berücksichtigung des Weges Österreichs in die Europäische Union- Eine dokumentierte Analyse

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Sophia Marschner

Wie wurde es möglich, dass Österreich, ein neutraler Staat, der zum Zeitpunkt der Gründung der Montanunion noch als «verhindertes Gründungsmitglied» galt, schließlich 1995 doch noch seinen Weg in die Europäische Union fand? In dieser Arbeit wird anhand einer parallelen Darstellung der Geschichte und Entwicklung der Europäischen Union, von der Gründung der Montanunion 1950 bis zur Union in der heute bekannten Gestalt, und dem Weg der Republik Österreich vom Außenstehenden in die Union, gezeigt, wie sich Europa in den letzten 60 Jahren entwickelte. Die zwei gescheiterten österreichischen Beitrittsgesuche der 60er Jahre, die zunehmende Verflechtung Österreichs mit der Europäischen Gemeinschaft/Union durch Verträge und Abkommen werden ebenso betrachtet wie die sich immer mehr beschleunigende Vertiefung der Gemeinschaft hin zu einer politischen Union und die Erweiterung der Gemeinschaft/Union auf heute 27 Mitglieder.

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Die Europäische Union im neuen Jahrtausend 191

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Die Europäische Union im neuen Jahrtausend 192 Das größte Projekt der Europäischen Union wird vollendet: die Osterweiterung bedeutet das Ende des Systems von Jalta und vergrößert die Union auf nun 27 Mitglieder. Die Union wird nun endgültig zum Global Player: ihre politische Bedeutung wächst, ihr Einfluss auf weltpolitischem Gebiet ebenfalls. Die innereuropäischen Integrationsschritte gipfeln im Versuch, der Union eine Verfassung – statt der bisherigen Verträge – zu geben. Der Vertrag von Lissabon sorgt dafür, dass nach dem Scheitern des Reform- prozesses wenigstens einige der angestrebten – und für die Handlungsfähigkeit der Union notwendigen – Veränderungen umgesetzt werden. Österreich ist seit 1995 Mitglied der Union und sucht seine Rolle im geeinten Europa. Nach Jahrzehnten des vorsichtigen Austarierens der Möglichkeiten einer Annäherung und Zugehörigkeit ist es nun aktiver Teil eines sich immer noch verändernden Europa mit weltpolitischem Anspruch. 194 195 14. Die Sanktionskrise 2000 – Eine Krise der Europäischen Union Der Ablauf und die Handhabung der Sanktionskrise des Jahres 2000 sagt viel über den damaligen Zustand der europäischen Integration und die innere Ver- fasstheit der EU aus. Hier begegnet uns geradezu ein Lehrstück dafür, wie nationale Entscheidun- gen ganz unerwartet eine europäische Dimension erlangen können, und wie In- strumente der EU und etablierte Gremien der Zusammenarbeit genutzt werden, um innenpolitische Problemstellungen zu lösen, oder einen Einfluss auszuüben, der anders nicht möglich wäre. 14.1 Die Wahlen 1999 Die Wahlen zum österreichischen Nationalrat...

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