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Die Geschichte und Entwicklung der Europäischen Union

Unter besonderer Berücksichtigung des Weges Österreichs in die Europäische Union- Eine dokumentierte Analyse

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Sophia Marschner

Wie wurde es möglich, dass Österreich, ein neutraler Staat, der zum Zeitpunkt der Gründung der Montanunion noch als «verhindertes Gründungsmitglied» galt, schließlich 1995 doch noch seinen Weg in die Europäische Union fand? In dieser Arbeit wird anhand einer parallelen Darstellung der Geschichte und Entwicklung der Europäischen Union, von der Gründung der Montanunion 1950 bis zur Union in der heute bekannten Gestalt, und dem Weg der Republik Österreich vom Außenstehenden in die Union, gezeigt, wie sich Europa in den letzten 60 Jahren entwickelte. Die zwei gescheiterten österreichischen Beitrittsgesuche der 60er Jahre, die zunehmende Verflechtung Österreichs mit der Europäischen Gemeinschaft/Union durch Verträge und Abkommen werden ebenso betrachtet wie die sich immer mehr beschleunigende Vertiefung der Gemeinschaft hin zu einer politischen Union und die Erweiterung der Gemeinschaft/Union auf heute 27 Mitglieder.

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Anhang 249

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Anhang 250 Beilag Jean Mo Quelle: A (http://ec e I: Die „Grü nnet und Robert udiovisueller Se .europa.eu/avser ndungsväter Schuman rvice der Europä vices/photo/inde “ Jean Monn ischen Kommiss x_en.cfm) et und Robe ion rt Schuman 251 252 Beilage II: Integrationstheorien Man unterscheidet grundsätzlich drei Integrationstheorien, die auf verschiedene Weise Konzepte über die Finalität der europäischen Integration darstellen: Föde- ralismus, Intergouvernementalismus und (Neo-)Funktionalismus. Mithilfe der Erklärungsansätze lassen sich Prognosen über die Weiterentwick- lung der Integration anstellen. Föderalismus / Mehrebenenansätze (strukturorientierte An- sätze) Intergouvernementa- lismus (nationalstaats- orientierte Ansätze) (Neo-)Funktionalismus (prozessorientierte An- sätze) Motive – Frieden – Demokratie – Idealismus – Machterhalt / Souveräniität – Sicherheit – Balance of Power – Frieden / Macht der Nationalsaaten überwinden – Wohlstand Prozess – einmaliger Verfassungssprung / – schrittweise Föderalisierung – Gipfeltreffen – Regierungs- konferenzen – Spill-over – Paketlösungen Akteure – alle politischen Ebe- nen – gesellschaftliche Gruppen – Nationalstaaten – Innerstaatliche Wil- lensbildung – supranationale Institutionen – Eliten Ziele / Leitbilder – Bundesstaat – Vereinigte Staaten von Europa – Subsidiaritätsprinzip – Staatenbund / Konföderation – Europa der Vaterländer – Europa der Nationen – Politische Union – Form follows Function – Binnenmarkt / Europa ’92 Quelle: Giering, C., in: Weidenfeld, u. eig. Bearb. 253 Beilage III: Die Monnet-Methode Quelle: Wessels, W., Jean Monnet – Mensch und Methode. Überschätzt und überholt?, Reihe Politikwissenschaft / Political Science Series 74, (IHS Wien), 2001 (s. http://www.ihs.ac.at) Die Methode Monnet: Markenzeichen a) Konkrete Solidarität der Tat c) Etappe(n) auf dem Weg zu einer noch wenig ausge- prägten finalité b) Begrenzte Übertragung von realen...

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