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China-Marketing

Erfolgsfaktoren für die Marktbearbeitung

Andreas Tank

Nachrichten von Misserfolgen ausländischer Unternehmen in China sind in den letzten Jahren keine Seltenheit. Die einst euphorische Berichterstattung weicht zunehmend einer kritischen Analyse, und die Frage nach nachhaltigen Erfolgsfaktoren gewinnt bei Unternehmen mit China-Engagement immer mehr an Bedeutung. Umfassend und fundiert gibt dieses Werk Antworten und verdeutlicht anhand zahlreicher Praxisbeispiele sowohl Fehler- als auch Erfolgsquellen.

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Vorwort zur zweiten Auflage V

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V Vorwort zur zweiten Auflage Der nunmehr lange Jahre bejubelte „Zukunftsmarkt China" wird von der westli- chen Wirtschaftswelt zunehmend mit kritischem Auge betrachtet. Markteintritts- barrieren, der harte und zum Teil ungleiche Wettbewerb, der lange Zeitraum bis zum Break Even, die zähe Bürokratie, dazu Rechtsunsicherheit sowie die ge- genwärtig in der Presse stark diskutierten Probleme um Plagiate respektive „geistiges Eigentum" haben nicht wenige Unternehmen veranlasst, ihre vormals so ambitionierten Ziele aufzugeben und den chinesischen Markt wieder zu ver- lassen. Einst euphorische Pressemeldungen sind von der Realität eingeholt wor- den. Bereits 1797 schrieb Johann Christian Hüttner, einziger deutscher Begleiter der englischen Macartney-Gesandschaftsreise durch China: „Unter zwanzig Reisen- den findet man kaum einen Beobachter; die mehresten geben Nachrichten, wel- che völlig unzuverlässig sind." Bis heute mangelt es an Wissen, Antizipation und kulturellem Verständnis. Diesbezüglich sind alte Quellen in ihren Inhalten kaum von aktuellen Berichten zu unterscheiden. Der deutsche Diplomat Max von Brandt schreibt 1898: „Handelt es sich ... um Länder, in denen Chinesen, Japaner, Koreaner und Siamesen ihr Leben treiben, dann macht das geringe Wissen oft einer wahrhaft kindlich rührenden Unwissenheit Platz." Das kürzlich in China begonnene „Jahr des Hundes" verweist auf eine Gabe, welche heute mehr denn je an Bedeutung gewinnt: die Wachsamkeit. Nachrich- ten und Zahlenmaterial gilt es zu hinterfragen und sorgsam auf ihre Quellen zu prüfen. Auch Läozi lehrte, dass man „durch Leichtnehmen die Wurzel verliert" — China darf für einen Marktakteur keine Block Box sein! Um...

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