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Der Mensch und seine Sprachen

Festschrift für Professor Franciszek Grucza- Unter Mitarbeit von Ewa Bartoszewicz, Monika Płużyczka und Justyna Zając

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Edited By Magdalena Olpinska-Szkielko, Sambor Grucza, Zofia Berdychowska and Jerzy Zmudzki

Diese Festschrift ist Ausdruck der Anerkennung für das monumentale Werk und die allseitige Leistung von Professor Dr. Franciszek Grucza. Der hervorragende Wissenschaftler, Linguist von Weltformat, Lehrmeister für Generationen von polnischen Germanisten und Linguisten, unvergleichlicher Organisator und Integrator der polnischen Germanistik, Begründer der Angewandten Linguistik und Translatorik in Polen, spiritus movens von zahlreichen wissenschaftlichen Initiativen, Mittler zwischen Deutschland und Polen und einer der größten Germanisten Polens, erfreut sich in diesem Jahr seines 75. Geburtstages. Dieser Anlass vereinigte viele namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen, um Professor Grucza mit ihren Beiträgen zu ehren.

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Wir zer-FRANZ-en uns. Eine sprachlich-kulturelle Analyse von Werbetexten. Reinhold Utri

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Wir zer-FRANZ-en uns. Eine sprachlich-kulturelle Analyse von Werbetexten Reinhold Utri (Warszawa) Über die Werbung wurden schon viele Aufsätze und auch größere Abhandlungen geschrieben. Es wird von Werbe- oder Reklamesprache (N. Janich, 2005) bzw. von Sprache der (Anzeigen)Werbung (St. Schlüter, 2007, R. Römer, 1976) oder von der Sprache der Wirtschaftswerbung (W. Brandt, 1973) oder auch von Reklamedeutsch (S. Grosse, 1966/1975) gesprochen. Alle diese Bezeichnungen spiegeln jedoch eine Auffassung von Sprache wider, die der modernen anthropozentrischen Sprachen- theorie zuwiderläuft, d.h. den grundsätzlichen Prinzipien dieser argumentativ gut durchdachten Theorie widerspricht. So wird zwar umgangssprachlich von Sprache als Kommunikations- bzw. Verständigungsmittel gesprochen und ist mit verschie- denen Assoziationen, Emotionen und Überzeugungen verbunden (vgl. F. Grucza, 1993: 151), vom Standpunkt der Linguistik jedoch kann man Folgendes annehmen: a) die eigentliche menschliche Sprache als eine typische menschliche Eigenschaft (vgl. F. Grucza, 1994) nur in den Köpfen (Gehirnen) der einzelnen Menschen (In- dividuen) existiert, wobei sie unterschiedliche Funktionen einnehmen kann (eine rein kognitive, d.h. die geistige Wahrnehmung, Erkenntnis und Strukturierung der äußeren Welt – Gedanken denken, Wissen ordnen und speichern; eine produktive – Herstellung von Äußerungen in unterschiedlicher Form, schriftlich oder mündlich, sprechend oder singend); so meint J. N. Baudouin de Courtenay (1974: 178) schon vor über einem Jahrhundert: J�zyk istnieje tylko w mózgach indywidualnych, tylko w duszach, tylko w psychikach indiwiduów, czyli osobników, sk�adaj�cych dan� spo�eczno�� j�zykow�. J�zyk narodowy jest abstrakcj� i konstrukcj� uogólniaj�c�, wytworzon...

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