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Wer die Reputation hat, hat die Zukunft

Reputationsmanagement in Unternehmen

Elke Neujahr

In unserer komplexen Mediengesellschaft bedarf es gesellschaftlich eindeutiger Signale, die verlässlich und mit Wahrheitsanspruch die Relevanz von Information anzeigen: Reputation. Sie ist das wichtigste immaterielle Kapital eines Unternehmens. Denn wer seinen Erfolg steigern, fähigere Mitarbeiter anziehen oder mehr Produkte absetzen will, muss Signale verlässlich und dauerhaft aussenden können, die die Reputation aufbauen, verstärken und sichern. Reputation bedeutet für ein Unternehmen öffentliche Akzeptanz, Bevorzugung, Wahrnehmung, kurzum eine Art von vielfältig einsetzbarem Kapital. Mehr denn je gilt: Wer die Reputation hat, hat die Zukunft.

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6. Diskussion

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6.  Diskussion     Der  Katalog  der  Sätze  dient   in  diesem  Kapitel  als  Basis  der  weiteren  Dis-­‐ kussion,  die  im  Ergebnis  zu  zwei  Typen  von  Reputation  führen  wird,  näm-­‐ lich  zu  einem  Typus  belastbarer  Reputation  und  zu  einem  Typus  nicht  be-­‐ lastbarer  Reputation.       6.1  Katalog  der  Sätze   K1   Als   Nominaldefinition   wird   Reputation   synonym   zum   Begriff   „Ruf“   verwendet  [D1].61     K2   Reputation  ist  ein  Werturteil  über  das  „Wesen“  eines  Meinungsgegen-­‐ standes  (Unternehmen)  [D2].   K3   Reputation  ergibt   sich  als  aggregierter  Saldo  von  Qualitätserwartun-­‐ gen  [D5].   K4     Corporate  Reputation  ist  identisch  mit  einem  Corporate  Image  [D7].   K5   Corporate  Reputation  reflektiert  vergangenes  Handeln  und  beeinflusst   zukünftige  Erwartungen  [D8].   K6   Reputation   ist   ein  Konstrukt,   das   sich   aus   der  Vertrauenswürdigkeit   und   der   Kompetenz   einer   Person   bzw.   Personengruppe   zusammen-­‐ setzt  [D10].   K7   Corporate   Reputation   ist   eine   Synthese   aus   Wahrnehmungen,   Mei-­‐ nungen  und  Einstellungen  [D15].   K8     Reputation  ist  Beachtung  von  beachteten  Personen  [D16].   K9   Reputation   ist   die   Summe   von   Einzelerwartungen   und   -­‐erfahrungen   über  Vertrauenswürdigkeit  und  Kompetenz  [D17].   K10   Corporate   Reputation   ist   ein   kollektives   Konstrukt,   das   die   Wahr-­‐ nehmung  der  Performance  eines  Unternehmens  durch  viele  Stakehol-­‐ der  beschreibt  [D21].   K11   Reputation   konstituiert   sich   über   einen   längeren   Zeitraum  aus   Erleb-­‐ nissen,  Gefühlen,  Erfahrungen,  Eindrücken  und  Wissen,  die  Menschen   aus   der   Interaktion  mit   der  Person  oder   dem  Unternehmen  gewinnen   und  zu  einem  Gesamteindruck  verdichten  [D29].   61     Der  Zusatz  [Dxx]  verweist  auf  den  Katalog  der  Definitionen.   118   6.  Diskussion     K12     Corporate  Reputation  hat  eine  affektive  Komponente  (Sympathie)  und   eine  kognitive  Komponente  (Kompetenz)...

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