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Management – Die drei Dimensionen unternehmerischer Aufmerksamkeit

Identität – Synergie – Entwicklung

Klaus Moll

Das Buch stellt ein neuartiges ganzheitliches Managementkonzept vor. Alles unternehmerische Handeln wird als Einwirken auf die insgesamt drei großen Teilaspekte des Titels verstanden. Jeder dieser Teilaspekte, hier Dimensionen genannt, verdient die geschulte aktive Aufmerksamkeit des Managements. Da diese drei Dimensionen untereinander jedoch ein Spannungsfeld bilden, müssen die Entscheidungen und Aktionen in die einzelnen Richtungen aufeinander abgestimmt werden. Man muss sich nur die Fehler ansehen, die in der Praxis mit Überbetonungen der einen oder anderen Dimension begangen werden, um daraus nützliche Anregungen zu erhalten. Gutes Management ist nicht nur Aufbau und Erhaltung der Identität, Optimierung einer leistungsorientierten Synergie und Vorwärtsschreiten in Wachstum und Entwicklung, sondern auch die richtige Positionierung des Unternehmens in dem dargestellten dreidimensionalen Raum. Das Buch wendet sich an Wissenschaftler und Praktiker, die sich mit Führungsaufgaben von Unternehmen und anderen Organisationen befassen.

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6. ÜBER DAS UNTERNEHMEN HINAUS

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227 6 . ÜBER DAS UNTERNEHMEN HINAUS Nicht nur beim Management von Unternehmen stellen sich Führungsaufgaben. Im Folgenden soll die Verwendbarkeit des Managementwissens seitens einzelner Menschen, Gruppen und Organisationen an Hand von einigen selektiven Bei- spielen deutlich gemacht werden. Auch tritt wird die Gültigkeit der dreidimen- sionalen Betrachtungsweise deutlich hervor, mit teils erstaunlichen Parallelen, die auch hier zu weiterführenden Betrachtungen214 Anlass geben. 4 1",,1 > 83,3 ,,,9 33,% 1 221 nach Romano Guardini 222 nach demselben 223 Das allen gemeinsame Haus, Dorf, Land oder sogar der Kontinent, mit dem sich alle verbunden fühlen. 224 zum Beispiel Musikerfamilien, Handwerks-, Kaufmanns-, Adelsfamilien etc. 232 Die weitere Entwicklung kann dann in der Familie selbst durch Pflege der Ge- meinsamkeit und gegenseitig orientierenden und aufbauenden Austausch statt- finden. %53 können wir die gleichen Grunddimensionen beobachten, wenn auch viele Gemeinden sich auf die Synergie und hier wiederum oft auf die rein verwaltenden Aspekte konzentrieren. Kleine Gemeindebudgets, mangelnder Gemeindesinn der Einwohner und mangelnder politischer225 Wille, das lokale “Habitat” zu entwickeln, lassen viele Gemeinden nicht zu ihrem möglichen Po- tenzial als Gemeinschaft kommen. Viele Gemeinden könnten erhebliche Verbes- serungen erreichen, wenn sie – zum Beispiel beginnend mit der Suche nach ei- ner eigenen Identität – zu einer gemeinsamen Entwicklungsaufgabe machen würden. Identität, so wurde zu Anfang dieses Buches festgestellt, wird auch geprägt von Personen, die an der Spitze oder am Anfang von menschlichen Gemeinschaften wie zum Beispiel Unternehmen stehen. Bei der Ermittlung von Kriterien zur Be- schreibung...

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