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Gute Sprache, schlechte Sprache

Sprachnormen und regionale Vielfalt im Wandel

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Edited By Michael Elmentaler and Ulrich Hoinkes

Die in diesem Band versammelten Beiträge tragen aus je unterschiedlicher Perspektive dazu bei, den Aspekt evaluierender Sprachbetrachtung in die wissenschaftliche Analyse sprachlicher Wirklichkeit zu integrieren. Das Konzept «Gute Sprache, schlechte Sprache» ist ein Element öffentlichen Sprachbewusstseins und Sprachhandelns – oft versteckt, aber fest mit den übrigen Triebfedern des Sprachwandels verbunden. Der Band vereinigt Beiträge aus den Disziplinen der Allgemeinen und Angewandten Sprachwissenschaften, der Latinistik, der Germanistik, der Anglistik, der Romanistik und der Frisistik. Er greift bis in die Sprachgeschichte des Altertums zurück und endet bei neuesten Entwicklungen der Chat-Kommunikation. Die Autorinnen und Autoren sind Mitglieder des Kieler Forschungszentrums «Arealität und Sozialität in der Sprache».

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Sonja Vandermeeren: Sprachlernstrategien oder Wie DaZ- und DaF - Lerner ihre Deutschkenntnisse verbessern 139

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Sprachlernstrategien oder Wie DaZ und DaFLerner ihre Deutschkenntnisse verbessern Sonja Vandermeeren Im vorliegenden Beitrag wird versucht, ein Bild der Verwendung von Sprach lernstrategien durch Studierende im Kieler Lektorat für Ausländer, die auf ein Studium an der hristianAlbrechtsUniversität (AU) vorbereitet werden, so wie durch Germanistikstudierende der polnischen Universität Pozna zu vermit teln. Nach theoretischen Vorüberlegungen zu Sprachlernstrategien und einer kurzen Darstellung des Forschungsstandes werden die empirischen Daten prä sentiert. Anschlieend wird die Brücke zur DaFDidaktik und zur Aktionsfor schung geschlagen.1 1. Was sind Sprachlernstrategien? Der Terminus Lernstrategie wird sowohl in der Lernpsychologie als auch in der Psycholinguistik, in der Spracherwerbspsychologie und in der Fremdsprachen didaktik verwendet. Die Definition von WENDEN/RUBIN (1987: 6f.) lautet frei übersetzt: Der Begriff „Sprachlernstrategien“ umfasst das Sprachlernverhalten von Individuen, die sich bemühen, eine Fremd bzw. Zweitsprache zu lernen und ihr Lernen dabei steuern. Diese Steuerung setzt beim Lerner Wissen um Sprachlernstrategien und andere Aspekte des Sprachlernens voraus, z.B. Wissen über die eigenen Lernfähigkeiten und den eigenen Lernertyp. Bezüglich ihrer Präferenzen der Informationsgewinnung unterscheidet VESTER (1988: 64f.) mindestens drei Lernertypen: den visuellen Sehtyp, den auditiven Hörtyp und den haptischen Fühltyp. Der Sehtyp hat eine Präferenz für visuelle Informationssammlung. Dieser Typ kann besser als andere Typen bild liche Information aufnehmen. Der Hörtyp kann besser gesprochene Information aufnehmen. Der Fühltyp hat eine Präferenz für taktile Interaktion mit Lernstoff. In Anlehnung an RAMPILLON (2000: 36f.) werden im Folgenden...

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