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«Noio volevàn savuàr»

Studi in onore di Edgar Radtke del sessantesimo compleanno- Festschrift für Edgar Radtke zu seinem 60. Geburtstag

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Edited By Silvia Natale, Daniela Pietrini, Nelson Puccio and Till Stellino

La miscellanea in occasione del sessantesimo compleanno di Edgar Radtke contiene una serie di articoli scientifici redatti dai suoi colleghi, amici e allievi. Gli articoli riguardano diverse aree della linguistica e trattano l’italiano e il francese contemporaneo, il substandard, il linguaggio giovanile come anche aspetti del lessico e delle lingue settoriali. Al centro dell’interesse anche i cambiamenti linguistici e sociali, la storia e la riflessione linguistica, la geolinguistica e l’etnolinguistica e questioni centrali nell’ambito linguistico e culturale della Campania.
Die Festschrift anlässlich des 60. Geburtstags von Edgar Radtke enthält eine Reihe von wissenschaftlichen Aufsätzen von Kollegen, Freunden und Schülern aus verschiedenen Bereichen der Sprachwissenschaft. Die Beiträge umfassen diverse Thematiken: Behandelt werden unterschiedliche Gebiete des Italienischen und Französischen der Gegenwart, des Substandards und der Jugendsprache sowie Fragen aus Lexik und Fachsprachen. Sprach- und Gesellschaftswandel, Sprachgeschichte und Sprachreflexion, Geo- und Ethnolinguistik sowie Fragestellungen zum kampanischen Sprach- und Kulturraum werden ebenfalls diskutiert.

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In principio erat... Neapolis.Eine Erinnerung. Gudrun Held

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In principio erat... Neapolis. Eine Erinnerung. Gudrun Held Vorspann Eine Festgabe mit dem Titel Miscellaneum erlaubt eine Bandbreite an Themen und Textsorten, die im engeren und weiteren Sinne zwar mit dem Werdegang des Jubilars zu tun haben, neben wissenschaftlichen Artikeln zu seinem Interes- sensgebiet aber auch Platz lassen für persönliche Worte – solche möchte ich hier in einstiger Verbundenheit mit Edgar Radtke in essayistischer und sehr subjekti- ver Form zum besten geben und damit nicht nur eine private Seite eines Men- schen andeuten, der in der romanistischen community aufgrund seiner Techno- logiefeindlichkeit nicht immer leicht greifbar ist, sondern auch ein winziges Stück sowohl an Fachgeschichte als auch an italienischer Zeitgeschichte anrei- ßen – der Jubilar möge mir diesen unwissenschaftlichen Beitrag daher nicht übel nehmen, sondern als besondere Gabe zu seinem runden Geburtstag ansehen, ein runder Geburtstag, den wir gemeinsam haben, und zu dem sich demnach der folgende Beitrag geradezu aufdrängt – denn es war tatsächlich so, alles fing in Neapel an... Eine Erinnerung. Nicht etwa ein gedrungener schwarzhaariger und unverstehbarer Südländer holte mich damals am überfüllten Bahnhof Napoli Centrale ab, nein, es war ein schlanker mittelblonder Jüngling, ein wohltuend teutonischer Typ inmitten des verunsichernden Gewimmels, Geheules und Gehupes einer mir unbekannten, aber mutig für den Berufseinstieg gewählten Großstadt – von antizipiertem Heimweh gezeichnet fiel mir gar nicht auf, dass er sofort Italienisch mit mir sprach; es klang vertraut wie all das, was er mir noch zeigen sollte und was wir...

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