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Thomas Schmidt-Kowalski – ein romantischer Komponist an der Wende zum 21. Jahrhundert

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Ursula Eisfeld

Mit Thomas Schmidt-Kowalski wird ein Gegenwartskomponist vorgestellt, dessen Werke, anders als die der meisten Zeitgenossen, auf einem romantischen Lebensgefühl basieren. Sie umfassen alle Gattungen außer Oper und Filmmusik. Entscheidend für sein Komponieren ist zudem eine synästhetische Begabung, bei der Tönehören und Farbensehen gekoppelt sind. Sie ist für ihn unabdingbar, um seine Inspirationen zu realisieren und führt zu einem engen Zusammenhang von Thema, Tonart und Form eines Werks. Sonate und Sonatenhauptsatz sind bei Schmidt-Kowalski die wichtigsten Formen musikalischer Auseinandersetzung. Seine synästhetische Begabung und Inspiration verbinden sich bei ihm mit einem großen Sendungsbewusstsein, der heutigen Welt ein positives Bild entgegenzusetzen. Ein kommentiertes Werkverzeichnis und die Untersuchung ausgewählter Werke vervollständigen die biographischen Angaben. Unbeirrt von vorherrschenden Meinungen zu zeitgenössischer Musik leistet Schmidt-Kowalski seinen Beitrag zur Vielfalt gegenwärtigen musikalischen Schaffens. Seine Werke, zunächst nur in den Nachtsendungen des Radios zu hören, finden zunehmend Verbreitung nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort ...................................................................................................................... 11 1 Musik in Deutschland nach 1945 .................................................................... 13 1.1 Aus der Vorgeschichte: Entwicklung und Einfluss der Printmedien auf die Programmgestaltung von Konzerten ........................................................... 13 1.2 Zeitgenössische Musik und auditive Medien als Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse .................................................................... 14 1.3 Entwicklung zum Pluralismus, Stellung der Neuen Musik ........................... 15 1.4 Exkurs zu Peter Sloterdijks Essay "Wo sind wir, wenn wir Musik hören?" .. 17 1.5 Wiederentdeckung der Konsonanz.............................................................. 18 1.6 Einordnung Thomas Schmidt-Kowalskis ..................................................... 23 2 Biografie .......................................................................................................... 25 2.1 Kindheit und Jugend .................................................................................... 25 2.1.1 Familiäre Wurzeln .................................................................................... 25 2.1.2 Die Bedeutung Wilhelm Furtwänglers (1886–1954) für Thomas Schmidt-Kowalski..................................................................................... 26 2.1.3 Der Autodidakt ......................................................................................... 27 2.1.4 Synästhetiker ........................................................................................... 29 2.1.5 Der Entschluss, Komponist zu werden, und seine Folgen ....................... 38 2.2 Studienjahre und Entwicklung der künstlerischen Persönlichkeit ................ 40 2.2.1 Studienjahre bei Frank Michael Beyer und Alfred Koerppen ................... 40 2.2.2 Entwicklung der künstlerischen Persönlichkeit ........................................ 41 2.3 Thomas Schmidt-Kowalski heute ................................................................ 47 2.3.1 Seine Lebenssituation .............................................................................. 47 2.3.2 Pädagoge und Dirigent ............................................................................ 48 2.3.3 Seine Position als Komponist .................................................................. 52 3 Auswirkungen der Synästhesie im Schaffen von Schmidt-Kowalski ............... 61 3.1 Bekenntnis zur Tonalität .............................................................................. 61 3.2 Quintenzirkel und Tierkreiszeichen.............................................................. 62 3.3 Die Tonarten, ihre Farbvorstellungen und Bedeutungen bei Schmidt- Kowalski ...................................................................................................... 64 3.4 Tonmalerei, Progammmusik, Absolute Musik? ........................................... 68 4 Stationen kompositorischer Entwicklung ......................................................... 71 4.1 Das Frühwerk, Suchen des eigenen Stils 1977–1985/86 (op. 1-28) ........... 71 4.2 Entwicklung des neuromantischen Stils 1986-1995 (op. 28-55) .................. 73 4.3 Reifezeit 1996 bis 2003/2004 (op. 56-97) .................................................... 75 4.4 Meisterschaft 2004 bis heute (ab op. 98) .................................................... 76 4.5 Opuszahlen der im...

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