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Textsorten des Alltags und ihre typischen sprachlichen Mittel

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Edited By Karl-Ernst Sommerfeldt and Herbert Schreiber

Gegenstand dieses Buches sind Textsorten des Alltags, allerdings nicht nur Zeitungen und Zeitschriften, sondern auch Annoncen, Werbezettel und Gebrauchsanleitungen. Es geht nicht um die vollständige Beschreibung von Textsorten, sondern um ganz bestimmte sprachliche Mittel wie die Lexik, den Aufbau, die Realisierung von Textfunktionen, das Vorkommen von Elementen sprachlicher Felder.
Einbezogen werden Ergebnisse von Magisterarbeiten, die 2000 an der Pädagogischen Hochschule Zielona Góra verteidigt worden sind.

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Dorota FURGOL: Kommunikative Bedeutungskomponenten in Krankheitsbeschreibungen 95

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95 Dorota Furgol Kommunikative Bedeutungskomponenten in Krankheitsbeschreibungen 0. Vorbemerkungen Bei der Bedeutung des Satzes gilt als Kern die ontologische Hauptkomponente, die Proposition. Diese Hauptkomponente wird gebildet durch den Valenztrager des Satzes, als den wir das (traditionelle) Pradikat ansehen, und die Valenzpart- ner (Aktanten). (Vgl. SOMMERFELDT/STARKE 1998, 169ff.) Zu diesen Sachverhaltskomponenten konnen kommunikative Komponenten tre- ten. ,,Der Sachverhalt, der in der semantischen Struktur der Au6erung beschrieben wird, wird auf die Kommunikationsebene bezogen. . .. Die Einheiten, die zu die- sem Teilkomplex der kommunikativ-pragmatischen Komponente gehOren, spe- zifizieren also: - das Verhiiltnis von Sprecher und Horer - deren V erhiiltnis zorn dargestellten Sachverhalt ... - die Beziehung des Sachverhalts oder der an ibm beteiligten Gegenstande zorn Ort des Sprechakts (des Spree hers) - die Beziehung des Sachverhalts zu der Zeit des Sprechakts." (HEIDOLPHu.a. 1984, 91; vgl. FLAMIG 1991, 46f.) Es gibt keine Einheitlichkeit, was zu den kommunikativen Bedeutungskompo- nenten zu zahlen ist. Wir arbeiten mit folgenden Komponenten, gehen auf sie aber in unterschiedlichem Grade ein: - die temporale und die lokale Einordnung des Sachverhalts - die (subjektive) Modalitiit einer Au6erung (Geltungsgrad und Aufforderung) - die Emotionalitiit als Ausdruck des Verhaltens des Sprechers/Schreibers 96 - Hervorhebung bzw. Abschwachung (vgl. SOMMERFELDT/STARKE 1998, 170ff.). Als Quellen dienen uns primar medizinische Broschil.ren wie ,,Aus Threr Apo- theke", ,Gesund" (Magazin der Hamburg-Mfinchner K.rankenkasse), ,,Kopffit", ,Fit und FUnfzig", ,Naturheilkunde und Gesundheit", ,,Apotheken Umschau", ,,Diabetiker Ratgeber", ,Ratse1 aktuell". Die entsprechenden Abkiirzungen fin- den sich im Quellenverzeichnis. Wir werden in diesem Beitrag vor allem mit Beispielen und kurzen Erlauterun- gen arbeiten, ausfiihr1iche Er6rterungen...

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