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Deutsch und seine Nachbarn

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Edited By Michael Elmentaler

Die Überlieferung der deutschen Sprache zeugt seit ihren Anfängen im 8. Jahrhundert von einem intensiven und anhaltenden Kontakt mit den Sprachen in ihrer Nachbarschaft. Umgekehrt hat auch das Deutsche im Laufe seiner Geschichte mehr oder weniger starke Spuren in seinen Nachbarsprachen hinterlassen. Der vorliegende Band, der auf einer Kieler Ringvorlesung von 2008 beruht, beschreibt diese wechselseitigen Sprachkontakte und deren Auswirkungen auf die beteiligten Sprachen und Varietäten aus der Perspektive der germanistischen, romanistischen, slawistischen, frisistischen und anglistischen Philologien. Aus dieser fachgrenzenüberschreitenden Zusammenschau ergibt sich eine Art «deutsche Sprachgeschichte von außen», zugleich auch eine Art Handbuch der mitteleuropäischen Sprachkontakte.

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Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes

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Michael Elmentaler (geb. 1965 in Duisburg), mehrjährige Tätigkeit an den Universitäten Duisburg und Bonn, seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für deutsche Sprachwissenschaft, insbesondere Niederdeutsche Sprache und Literatur, an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Forschungsschwerpunkte: Niederdeut- sche Sprachwissenschaft, Dialektologie und Substandardforschung, Historische Graphematik, Historiographie der Sprachwissenschaft. Buchveröffentlichungen: Logisch-semantische Studien in der Grammatik des frühen 19. Jahrhunderts. Untersuchungen zur Kategorienlehre von Simon Heinrich Adolf Herling, Tübin- gen 1996; Struktur und Wandel vormoderner Schreibsprachen, Berlin/New York 2003. http://www.germsem.uni-kiel.de/ndnl/elmentaler.shtml Email: elmentaler@germsem.uni-kiel.de Csaba Földes (geb. 1958 in Bácsalmás/Almasch, Ungarn), Universitätsprofes- sor, seit 1996 Leiter des Lehrstuhls für germanistische Linguistik und Direktor des Germanistischen Instituts an der Pannonischen Universität Veszprém; au- ßerdem Professor für deutsche Sprache an der J.-Selye-Universität Komárno (Slowakei). Forschungsschwerpunkte: interkulturelle Linguistik/Kommunika- tion, Zwei- und Mehrsprachigkeitsforschung, Kontaktlinguistik, Sprachenpoli- tik, Soziolinguistik, Phraseologie, Lexikographie, Deutsch als Minderheiten- sprache, Fremdsprache/Zweitsprache. Buchveröffentlichungen: Deutsche Phra- seologie kontrastiv. Intra- und interlinguale Zugänge, Heidelberg 1996; Inter- kulturelle Linguistik. Vorüberlegungen zu Konzepten, Problemen und Desidera- ta, Veszprém/Wien 2003; Kontaktdeutsch. Zur Theorie eines Varietätentyps un- ter transkulturellen Bedingungen von Mehrsprachigkeit, Tübingen 2005; Inter- kulturelle Kommunikation. Positionen zu Forschungsfragen, Methoden und Per- spektiven, Veszprém/Wien 2007. http://www.germanistik.uni-pannon.hu/german/foldes Email: foldes@btk.uni-pannon.hu Peter Gilles (geb. 1966 in Wittlich), Dissertation 1999 in Heidelberg, Habili- tation 2004 in Freiburg, seit 2006 Professor für Linguistik an der Universität Luxemburg. Forschungsschwerpunkte: Linguistik und Soziolinguistik des Lu- xemburgischen, Phonetik/Phonologie (insbesondere Prosodie), Sprachvariation, Sprachtechnologie....

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