Show Less

Entwicklung durch Handel?

Auswirkungen eines Paradigmenwechsels in der handelspolitischen Entwicklungszusammenarbeit der EU am Beispiel Ghanas

Series:

Henning Möldner

Das zentrale Anliegen des Cotonou-Abkommens zwischen EU und AKP-Staaten ist, die handelspolitischen Verbindungen WTO-konform auf eine neue Basis zu stellen. Die Economic Partnership Agreements versprechen in der Theorie große Entwicklungspotentiale. Das Problem am Freihandel ist jedoch seine Nichtexistenz. Marktunvollkommenheiten, wie die europäische Subventionspolitik, aber auch einheimische Abnahmemonopole verhindern das Realisieren von komparativen Kostenvorteilen. Anhand des Fallbeispiels Ghana zeigt die Analyse, dass dem handelspolitischen Paradigmenwechsel in der europäischen Entwicklungszusammenarbeit ein schwieriger Anpassungsprozess folgt, an dessen Ende nicht automatisch eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Entwicklungsländer zu erwarten ist.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

1 Grundlegendes 15 1.1 Hinführung zum Thema und Fragestellung 15 1.2 Operationalisierung 16 1.3 Forschungsstand 18 2 Methodik 23 2.1 Die Politikfeldanalyse 23 2.2 Peter Halls Modell politischer Paradigmenwechsel 25 2.3 Die Evaluationsforschung 28 3 Europäische Entwicklungszusammenarbeit 31 3.1 Was bedeutet Entwicklung? 31 3.2 Beginn der Europäischen Entwicklungszusammenarbeit 34 3.3 Der Weg nach Cotonou 37 3.4 Das Cotonou-Abkommen 45 3.4.1 Konfliktprävention durch Dialog 49 3.4.2 Einbindung nichtstaatlicher Akteure 50 3.4.3 Reziprozität für die Entwicklung 52 3.5 Ein Interim-EPA für Ghana 57 4 Entwicklung durch Handel? 65 4.1 Ricardos Theorie der komparativen Kostenvorteile 65 4.2 Ricardos Annahmen 69 4.3 Moderne Theorien komparativer Kostenvorteile 70 4.3.1 Heckscher-Ohlin 70 4.3.2 Raymond Vernon: Faktorausstattung für Produktlebenszyklus 71 4.4 Marktunvollkommenheiten im Außenhandel 72 4.4.1 Theorie zur Verzerrungswirkung von Subventionen 72 4.4.2 Theorie zur Verzerrungswirkung von einheimischen Monopolen 74 4.5 Empirische Untersuchungen zu Handelsliberalisierung 77 5 Ghana: Status Quo des Außenhandels 79 5.1 Bedeutung von Handel für afrikanische Entwicklungsländer 79 5.2 Ghanas Außenhandel mit der EU 80 5.3 Nicht-tarifäre Handelshemmnisse für Ghanas Exporte in die EU 88 5.4 Bilanz des Handels zwischen EU und Ghana 90 10 6 Ghana: Auswirkungen der Handelsliberalisierung 91 6.1 Historische Betrachtung von Liberalisierungsmaßnahmen 91 6.2 Vorstellung von Gleichgewichtsmodellen 95 6.3 Grundannahmen und Begrenzungen der untersuchten Studien 96 6.4 Wachstumswirkungen 97 6.4.1 Unter Freihandel 97 6.4.2 Unter partieller Liberalisierung 100 6.5 Auswirkungen auf Zolleinnahmen 101 7 Intervenierende Variablen 107 7.1 Marktverzerrung durch europäische Agrarsubventionen 107...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.