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Theoretische und applizierte Aspekte der Interkulturellen Kommunikation

Edited By Nina Niedermeyer and Hanna Pishwa

Dieser Sammelband bietet eine Auswahl aktueller Themen Interkultureller Kommunikation. Als Grundlage dienen Hofstedes Dimensionen, die in Bezug auf ihre Gültigkeit und Anwendbarkeit überprüft werden. Konfliktursachen wie Ethnozentrismus, das Fehlen eines adäquaten Verhandlungsstils sowie die Nicht-Berücksichtigung nonverbaler Kommunikation in interkulturellen Begegnungen werden erörtert. Darüber hinaus wird gezeigt, dass Besonderheiten einer Kultur sich in der Werbung sowie in Sprichwörtern wiederfinden lassen. Neben einer Übersicht über die japanische Kultur werden in diesem Band auch die Amish, Chinesen, Kroaten, Spanier und Saudis berücksichtigt.

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Geschlechter-Konstruktion im internationalen Vergleich: Zusammenhang zwischen Kulturdimension und Werbestereotypen. Agnieszka Fryszkiewicz

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153 Geschlechter-Konstruktion im internationalen Vergleich: Zusammenhang zwischen Kulturdimension und Werbe- stereotypen Agnieszka Fryszkiewicz Abstract In diesem Aufsatz werden Saudi Arabien, Portugal und Japan anhand der von Hofstede einge- teilten Kulturdimension Maskulinität untersucht. Darüber hinaus wird erläutert, warum die jeweilige Gesellschaft eher als maskulin bzw. feminin gilt, beispielsweise anhand des Einflus- ses des Islam in arabischen Ländern oder des Konfuzianismus in asiatischen Ländern. Wei- terhin soll gezeigt werden, wie sich die Darstellung von Geschlechter(stereotypen) in der Werbung in maskulinen und femininen Gesellschaften unterscheidet. Die These lautet dabei: Maskuline Länder bedienen sich hauptsächlich klassischer Stereotype, allerdings werden die- se gelegentlich gezielt gebrochen, um besondere Aufmerksamkeit zu erregen und gesell- schaftliche Entwicklungen zu reflektieren, während feminine Länder Stereotype, wenn über- haupt, nur implizit behandeln, da sie in Bezug auf Geschlecht nicht so ausgeprägt sind. 1. Einleitung In diesem Kapitel werden die Geschlechterrollen in der Werbung im internatio- nalen Vergleich anhand der Kulturdimension Maskulinität von Hofstede analy- siert. Für die Analyse werden Werbespots aus Saudi Arabien, Portugal und Ja- pan betrachtet. Es wird kritisch überprüft und hinterfragt, ob Hofstedes kulturel- le Geschlechterstereotypen mit den Geschlechterstereotypen in der Werbung gleichgesetzt werden können und ob die jeweilige Einteilung aufgrund der ver- änderten gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen noch heute gültig ist. Zur Analyse wurden etwa 200 Werbespots der jeweiligen Länder, in denen Frauen und Männer dargestellt werden, herangezogen. Die Werbespots stammen aus dem Internet, wobei Youtube hauptsächlich die Quelle war....

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