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Kritiker der Digitalisierung

Warner, Bedenkenträger, Angstmacher, Apokalyptiker

Otto Peters

Kritiker der Digitalisierung beschreiben besorgniserregende Entwicklungen: Überlastung infolge von nicht mehr zu fassenden Datenmengen, Einwirkungen auf Gehirn und Denken, Veränderungen der Lebens- und Arbeitsweise, suchtartige Abhängigkeit, zahlreiche Formen von Computerkriminalität und drohende «Computerkriege». Schon nach wenigen Jahrzehnten intensiver Digitalisierung könnte sich unser Leben dehumanisieren. Experten der Computerwissenschaft werden ebenso vorgestellt wie Philosophen und Soziologen. Hinzu treten Vertreter der Kommunikationswissenschaft, der Jurisprudenz, der Technikgeschichte, der Gehirnforschung und Biologie, der Psychologie und Pädagogik. Auch Medienunternehmer, Journalisten und ein Dramatiker tragen ihre Standpunkte bei. Indem diese Kritiker uns warnen, verfolgen sie ein hohes und überaus wichtiges Ziel: die Bewahrung der Humanität.

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Kapitel 20 - Die Gedankenspielerin: Miriam Meckel. Von der Körperwelt zur Systemwelt

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218 Kapitel 20 Die Gedankenspielerin: Miriam Meckel Von der Körperwelt zur Systemwelt Die bekannte deutsche Kommunikationswissenschaftlerin und Publizistin wurde 1967 in Hilden als Tochter eines Gymnasialdirektors geboren. Gegenwärtig lebt und arbei- tet sie in St. Gallen und in Berlin. Biographischer Hintergrund Miriam Meckel studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Sinologie und Jura an den Universitäten Münster und Taipei (Taiwan). 1994 wurde sie auf Grund einer Arbeit über das europäische Fernsehen von der Universität Münster zum Dr. phil. promoviert. Danach arbeitete sie als Reporterin, Redakteurin und Moderatorin für mehrere Fernsehsender. 1999 nahm sie von der Universität Münster den Ruf als Professorin für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an. Sie war damit „die jüngste Lehrstuhlinhaberin Deutschlands“ (Spiegel 2010). 2001 wurde sie Sprecherin und später Staatssekretärin für die nordrhein-westfälische Landesregierung. Seit 2005 lehrt und forscht sie als Professorin für Unternehmenskommunikation sowie als Di- rektorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universi- tät St. Gallen. Dem Berkman Center for Internet and Society an der Harvard Universi- ty gehört sie als Faculty Fellow an. Ihr Oeuvre umfasst bisher neun Bücher, in denen sie sich vor allem mit folgenden Themen auseinandersetzt: Medienkommunikation in der Weltgesellschaft, Internatio- nale Kommunikation, der Medien-Mythos, der Nachrichtenjournalismus im Fernse- hen, das Redaktionsmanagement und Erfahrungen mit einem Burnout. Für das Thema dieses Buches einschlägig sind: „Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle“ (2007, 2009), „Web 2.0. Die nächste...

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