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Ökonomisch-ökologische Bewertung von regionalen Trinkwasserschutzoptionen

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Stefan Geyler

Grundwasser bildet die zentrale Trinkwasserressource in Deutschland und ist zugleich Teil des natürlichen Wasserkreislaufs. Lokale und regionale Strategien zum Schutz dieser Ressource beeinflussen nahezu alle Landnutzungen und führen daher häufig zu wirtschaftlich motivierten Konflikten. Ökonomische Bewertungsansätze wie Nutzen-Kosten-Analysen können die Entscheidungsfindung zu Schutzstrategien jedoch nur dann unterstützen, wenn sie die komplexen Wirkungen und Nutzungsansprüche hinreichend erfassen. Diesen Anforderungen wird die Nutzen-Kosten-Analyse für sich genommen nicht gerecht. Dieses Buch analysiert daher detailliert die Grenzen der Nutzen-Kosten-Analyse und begründet ihre inhaltliche Erweiterung durch ökologische Bewertungsansätze. Die Analysen zeigen, dass ein ökonomisch-ökologischer Bewertungsansatz für einen Vergleich der Schutzstrategien schon dann besser geeignet ist, wenn dieser aus ökonomischer Perspektive unternommen wird. Ausgehend von den theoretischen Analysen wird der ökonomisch-ökologische Bewertungsansatz beispielhaft auf die Dimensionierung eines überregional bedeutsamen Trinkwasserschutzgebietes angewandt.

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Abkürzungsverzeichnis XXI

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XXI Abkürzungsverzeichnis AGZ Ausgleichszahlungen für Trinkwasserschutzrestriktionen AOX Adsorbierbare Organisch gebundene Halogene ÄV Äquivalente Variation BWF landwirtschaftliche Bewirtschaftungsform c Wachstumsrate des Konsums C Konsum E Erwartungswert e Nutzenelastizität des Einkommens F Fördermenge FNP Flächennutzungsplan FWW Fernwasserwerk GL Grünland GLext.; GL (ext.)i extensive Grünlandbewirtschaftung entsprechend dem Teil- programm der Umweltgerechten Landwirtschaft KULAP1/Reduzierter Mitteleinsatz GLint.; GL (int.) konventionelle Grünlandbewirtschaftung GW Grundwasser GWE Grundwasserentnahme GWN Grundwasserneubildung ha Hektar i Diskontrate iOpp. Diskontrate entsprechend Opportunitätskostenansatz iZeitpr. Diskontrate entsprechend Zeitrpräferenzansatz iA integrierter Ackerbau iAGF; iA (GF) integrierter Ackerbau/Grundförderung (integrierte Maßnahmen) iAGF+Z1; iA (GF+Z1) integrierter Ackerbau/Grundförderung + Zusatzförderung 1 (umweltentlastende Maßnahmen) iAGF+Z2; iA (GF+Z1) integrierter Ackerbau/ Grundförderung + Zusatzförderung 1 (bodenschonende Maßnahmen) ImNitrat; Im (Nitrat) Nitrateintrag mit dem Sickerwasser kA konventioneller Ackerbau Ka Kapitalbestand Kah Humankapital (Wissen und Know-how) Kam hergestelltes und reproduzierbares Kapital Kan natürliches Kapital Kan* kritischer natürlicher Kapitalbestand KAufb. Aufbereitungskosten für Rohwasser im Wasserwerk KV Kompensierende Variation KVar. variable Kosten (inklusive der Lohnkosten) i Um die Abkürzungen auch in Tabellen in einer lesbaren Größe darzustellen, wurden sie dort zum Teil leicht abgewandelt. XXII KULAP Kulturlandschaftsprogramm – Teilprogramm N Stickstoff Nges.; N (ges.) Gesamtstickstoff Nmin.; N (min.) mineralischer Bodenstickstoff NN Nettonutzen NU Nettoumsatz öA ökologischer Ackerbau oe ostelbig PSM Pflanzenschutzmittel q Emissionsrate r Stoffgefährlichkeitsklasse in Anlehnung an Wassergefährdungsklassen RP Risikopotential von Landnutzungen für das Grundwasser RPAW; RP (AW) Risikopotential durch Abwasser für das Grundwasser RPBT; RP (BT) Risikopotential...

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