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«Dritter Weg» und rechtliche Grenzen der Flexibilisierung des Arbeitsrechts der katholischen Kirche

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Christina Mennemeyer

Die katholische Kirche hat auf individual- und kollektivrechtlicher Ebene ein weitgehend eigenständiges Arbeitsrecht entwickelt, den «Dritten Weg». Ziel der Arbeit ist es Möglichkeiten und Grenzen der Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen der katholischen Kirche aufzuzeigen. Eine solche Flexibilisierung erscheint auf zwei Wegen sinnvoll. Zum einen sollte den von den Arbeitsrechtlichen Kommissionen beschlossenen Arbeitsvertragswerken Rechtsnormqualität zuerkannt werden. Zum anderen sollten die Arbeitsrechtlichen Kommissionen die kirchlichen Arbeitsvertragswerke mit weiteren Öffnungsklauseln zugunsten einrichtungsspezifischer Regelungen versehen. Will man sich nicht durch Ausgründung vom «Dritten Weg» verabschieden, wäre dies der Kurs, der weiterzuverfolgen ist.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort ............................................................................................................. V Inhaltsübersicht............................................................................................. VII Inhaltsverzeichnis ........................................................................................ XIII Einleitung .......................................................................................................... 1 § 1 Die finanzielle Situation der katholischen Kirche ................................. 1 § 2 Ziel der Untersuchung ............................................................................ 3 I. Flexibilisierung des „Dritten Weges“ durch Normqualität kirchlicher Arbeitsvertragswerke ............................................................................... 4 II. Flexibilisierung des „Dritten Weges“ durch einrichtungsbezogene Regelungen .............................................................................................. 5 § 3 Gang der Untersuchung .......................................................................... 6 Teil 1: Verfassungsrechtliche Grundlagen des kirchlichen Arbeitsrechts ....... 9 § 1 Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 WRV ....................................................... 10 I. Verbot einer Staatskirche, Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 1 WRV .... 11 II. Kirchliches Selbstbestimmungsrecht, Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 3 Satz 1 WRV ................................................................................ 13 1) Persönlicher Schutzbereich ................................................................. 13 a) Verfasste Kirche und Verwaltungseinheiten ....................................... 14 b) Privatrechtlich verselbständigte Einrichtungen ................................... 15 aa) Zugehörigkeit privatrechtlich verselbständigter Einrichtungen zur verfassten Kirche ................................................................................ 15 (1) Zuordnung bei kirchenspezifischer Zwecksetzung ............................ 16 (2) Zuordnung bei kirchenspezifischer Zwecksetzung und Einflussmöglichkeit ............................................................................ 17 (3) Zuordnung bei eigentümerähnlicher, institutioneller oder personaler Verflechtung ...................................................................... 18 (4) Stellungnahme ................................................................................... 19 XIV Inhaltsverzeichnis bb) Zugehörigkeit des Deutschen Caritasverband e.V. zur verfassten Kirche ................................................................................................. 19 2) Sachlicher Schutzbereich .................................................................... 20 a) Bestimmung der „eigenen Angelegenheiten“ nach der Natur der Sache .................................................................................................. 21 b) Bestimmung der „eigenen Angelegenheiten“ durch Auslegung der Verfassung .......................................................................................... 22 c) Bestimmung der „eigenen Angelegenheiten“ nach dem Selbstverständnis der Religionsgesellschaften .................................... 23 d) Stellungnahme .................................................................................... 23 3) Innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes .................... 25 a) „Heckel’sche Formel“......................................................................... 25 b) Bereichscheidungslehre ...................................................................... 26 c) „Jedermann-Formel“ ........................................................................... 28 d) Wechselwirkungs- oder Güterabwägungslehre ................................... 29 e) Stellungnahme .................................................................................... 30 III. Zwischenergebnis ................................................................................ 32 § 2 Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 GG ................................................................. 33 I. Persönlicher...

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