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Deutsche Bilderbücher der Gegenwart im Unterricht Deutsch als Fremdsprache in Indonesien

Eine Studie zur Anwendung von Bilderbüchern im Landeskundeunterricht für Studienanfänger

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N. Rinaju Purnomowulan

Kinder sind fasziniert, wenn sie die Vielfalt von Bilderbüchern entdecken. Neues suchen und erfahren, erfragen und wissen, verstehen und vielleicht auch bewahren. Die Untersuchung geht von dieser Erkenntnis aus und liefert bewährte Praxisbeispiele, wie Bilderbücher exemplarisch auch im handlungsorientierten Landeskundeunterricht fremdsprachlicher Studienanfänger erfolgreich eingesetzt werden können. Im Kontext der Wechselbeziehung von Bild und Sprache vermitteln die Protagonisten der verwendeten realitätsnahen deutschen Bilderbücher der Gegenwart in ihren Handlungsmustern Einblicke in gesellschaftliche Szenarien und bewirken damit unaufdringlich eine kritische Auseinandersetzung mit eigenem Werteempfinden. Es sind die motivierenden Sprechanlässe, die «fremdes Verhalten» leichter verstehbar machen und den intendierten interkulturellen Dialog auf eine charmante Art nachhaltig unterstützen.

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I. Das Studium Deutsch als Fremdsprache (DaF) als Teil der Auslandsgermanistik

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1. Ziele des Studiums Sprachen verbinden als Kommunikationsmittel Menschen und auch Nationen. Mit ihrer Hilfe kann die Distanz zwischen dem einen und dem anderen über- brückt werden. Liegen internationale Kontakte vor, sind Fremdsprachen erfor- derlich. Angesicht der Globalisierung und der zunehmenden internationalen Verflechtungen ist in allen gesellschaftlichen Bereichen die Beherrschung von Fremdsprachenkenntnissen für verschiedene Tätigkeitsfelder von großer Bedeu- tung. Deutsch wird als Fremdsprache im schulischen und universitären Bereich sowohl im Ausland als auch im Inland unterrichtet. Als Studienfach bzw. als das früher „noch neue Fach“ erhielt Deutsch als Fremdsprache (DaF) im Jahr 1978 sogleich von Weinrich, dem Gründer des Instituts für Deutsch als Fremdsprache an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Bezeichnung „Interdis- ziplinäres Fach“. Mit den Teildisziplinen „Linguistik, Literaturwissenschaft und Landeskunde“2 hat sich das Fach bis zum heutigen Tag weiter entwickelt. Be- reits damals bezeichnete Weinrich das Fach als „Kind der Praxis“, was zur Fol- ge hatte, dass nicht nur der Lehre, sondern auch der Forschung als Ziel des Stu- diums Bedeutung zukommen sollte. Trotz der bemerkenswerten Leistungen, die das Fach DaF nun über drei Jahrzehnte hinweg erreicht hat, bedauert beispielsweise Roche die relativ gerin- ge Beachtung dieses Fachs, da es bisher „nur noch wenige grundständige Studi- engänge in Deutsch als Fremdsprache (…) gibt“.3 Sein tiefes Bedauern drückt er durch seine Stellungnahme aus: 2 vgl. Weinrich, Harald (1979): Deutsch als Fremdsprache. Konturen eines neuen Fachs. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache 5. Heidelberg: J. Groos, S. 1-13....

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