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Organisation des Preismanagements von Konsumgüterherstellern

Eine empirische Untersuchung

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Yorck Nelius

Die Zielsetzung dieser Arbeit besteht darin, einen Beitrag zum besseren Verständnis der Organisation des Preismanagements von Konsumgüterherstellern zu leisten. Vier Forschungsfragen beschäftigen sich mit der Messung eines Modells zur Organisation des Preismanagements, mit den Auswirkungen der Organisation des Preismanagements auf den Unternehmenserfolg, der Moderation verschiedener Variablen auf den Zusammenhang zwischen der Organisation des Preismanagements und den Erfolgsauswirkungen sowie einer deskriptiven Beschreibung der Organisation des Preismanagements in der unternehmerischen Praxis. Die dargelegten Ergebnisse belegen den sehr starken Einfluss der Koordination, auf den wirtschaftlichen Erfolg. Die vielfältigen Preismanagementaktivitäten zu koordinieren, ist demzufolge wichtigster Treiber für die Erklärung des wirtschaftlichen Erfolgs.

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2 Konzeptionelle und theoretische Grundlagen

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In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Untersuchung vor- gestellt. Zu Beginn werden Kernbegriffe der Arbeit wie Preis, Preismanagement, Organisation des Preismanagements und Konsumgüterhersteller erläutert (Ab- schnitt 2.1). Den Kern des Kapitels bildet im Rahmen eines Literaturüberblicks die Darstellung der Erkenntnisbeiträge der Organisations-, Marketing- und Preismanagementforschung zur Organisation des Preismanagements (Abschnitt 2.2.). Das Kapitel schließt mit der Darstellung der theoretischen Grundlagen der Arbeit (Abschnitt 2.3). 2.1 Begriffliche Grundlagen Im folgenden Abschnitt werden die für die Arbeit zentralen Begriffe Preis, Preismanagement, Organisation des Preismanagements und Konsumgüterher- steller definiert. Preis In der Literatur herrscht weitgehend Einigkeit hinsichtlich des Begriffverständ- nisses des Preises (vgl. z. B. Cox 1946, S. 376; Diamantopoulos 1991, S. 33 f.; Nieschlag/Dichtl/Hörschgen 2002, S. 735; Monroe 2003, S. 5; Wiltinger 1998, S. 14 f.; Rullkötter 2008, S. 7). So definiert Simon (1995, S. 2068) den Preis ei- nes Produktes als „die Zahl der Geldeinheiten, die ein Käufer für eine Mengen- einheit des Gutes entrichten muss“. Trotz der weitgehenden Übereinstimmung in Bezug auf das Begriffsverständnis des Preises in der Literatur und der Einfachheit und Eindeutigkeit der vorgestell- ten Definition von Simon (1995, S. 2068), handelt es sich bei Preisen oftmals um komplexe Sachverhalte (vgl. Simon/Fassnacht 2009, S. 6). So sehen sich in der Praxis Unternehmen häufig mit der Problematik konfrontiert, dass der rich- tige Preis für ein Produkt nur schwer zu benennen ist. Vielmehr ist festzuhalten, dass der Preis für Unternehmen eine mehrdimensionale...

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