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Die staatliche Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

Rechtliche Rahmenbedingungen, grundgesetzliche Schutzpflichten und Eingriffsgrenzen

Sandra von Steinau-Steinrück

Infektionskrankheiten sind weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Der Staat ist besonders gefragt, denn die einzelnen Bürger können sich selbst nicht immer angemessen schützen. Diese Situation wirft verfassungsrechtliche Fragen auf: Muss der Staat eingreifen? Welche Eingriffsmaßnahmen sind ihm erlaubt und welche Grenzen zieht dabei das Grundgesetz? Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden unter Berücksichtigung europäischer und internationaler Vorschriften dargestellt.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ........................................................................................................ 15 Zum Begriff der Infektionskrankheit ............................................................. 19 1.Teil: Rechtliche Rahmenbedingungen der staatlichen Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten ............................................ 21 A. Regelungen auf internationaler Ebene ...................................................... 21 I. Entwicklung einer internationalen Zusammenarbeit ......................... 21 1. Internationale Gesundheitsräte und Sanitätskonferenzen .............. 23 2. Gesundheitsorganisation des Völkerbundes ................................... 26 3. Die Errichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) .............. 29 II. Völkerrechtliche Regelungen .............................................................. 32 1. Multilaterale Verträge ..................................................................... 32 a) Internationale Gesundheitsvorschriften der WHO .................... 32 b) Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ......................................................................... 36 c) Europäische Menschenrechtskonvention ................................... 37 d) Europäische Sozialcharta ........................................................... 38 e) Verträge über das gemeinsame Vorgehen gegen einzelne Krankheiten ................................................................................ 40 2. Bilaterale Verträge: Abkommen über gegenseitige Hilfe im Katastrophenfall .............................................................................. 40 III. Regelungen des Europäischen Unionsrechts ...................................... 42 1. Primärrechtliche Grundlagen ......................................................... 42 a) Art. 6 Satz 2 lit. a AEUV ........................................................... 42 b) Art. 9 AEUV: Gesundheitsschutz als Tätigkeitsfeld der Europäischen Union .................................................................... 43 c) Art. 168 AEUV (ex-Art. 152 EG) als Rechtsgrundlage für unmittelbar gesundheitsschützende Maßnahmen ...................... 44 d) Art. 4 Abs. 3 EUV: Aufgaben und Pflichten der Mitgliedstaaten ..................................................................... 46 e) Gesundheitsschutz als mittelbares Ziel sonstiger Politiken der Europäischen Union ............................................................. 47 10 f) Gesundheitsschutz nach der Charta der Grundrechte der EU ......................................................................................... 48 2. Sekundäres Unionsrecht ................................................................. 50 a) Entscheidung Nr. 2119/98/EG: Netz für die Überwachung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten .................................. 50 b) Entscheidung Nr. 2000/57/EG: Frühwarn- und Reaktionssystem für die Überwachung und die Kontrolle übertragbarer Krankheiten ......................................................... 51 c) Entscheidung Nr. 2000/96/EG: Katalog von epidemiologisch zu überwachenden Krankheiten ..................... 52 d) Entscheidung Nr. 2002/253/EG: Falldefinitionen...

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