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Die Jakobiner in Österreich

Verfassungsdiskussionen in der Habsburgermonarchie zur Zeit der Französischen Revolution

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Lucian Maximilian Röthlisberger

1794/95 fanden in der Habsburgermonarchie im größeren Rahmen Prozesse gegen als gefährliche Verschwörer eingestufte Sympathisanten der Französischen Revolution statt. Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit den Einflüssen der politischen Entwicklung in Frankreich auf diese sogenannten Jakobiner, dargelegt anhand von Beispielen ihrer politischen und rechtlichen Ansichten aus den erhaltenen Prozessakten, und hinterfragt die tatsächliche Gefährlichkeit dieser Personen. Dabei lässt sich ein maßgeblicher Einfluss der revolutionären Geschehnisse und der aufgeklärten Literatur eindeutig nachweisen. Doch auch der aufgeklärte Absolutismus hat eine wichtige Rolle gespielt.

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Vorwort

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Die Zeit der Aufklärung und der Französischen Revolution hat mich schon als Schüler interessiert. Auf die „Jakobiner“ in der Habsburgermonarchie hat mich aber erst mein Dissertationsbetreuer, Univ.-Prof. Dr. Thomas Simon, aufmerk- sam gemacht. Ich ging seinem Literaturhinweis nach und stellte sehr schnell fest, dass zu diesem Thema zwar verschiedene Publikationen aus historischer Sicht vorhanden waren, aber nichts aus juristischer Sicht. Da mich die Situation der Demokraten und Frankreich-Sympathisanten in der Habsburgermonarchie sehr interessierte, entschloss ich mich, meine Dissertation in diesem Themenge- biet zu verfassen. Zu ganz besonderem Dank verpflichtet bin ich meinem bereits erwähnten Betreuer, Univ.-Prof. Th. Simon, der stets zu einer inhaltlichen Diskussion be- reit war und mir viele wertvolle Anregungen und Hinweise lieferte. Ebenfalls sehr dankbar bin ich Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luf für Literaturempfehlungen zu Rousseau sowie für einige interessante und anregende Gespräche. Einige Tipps bei der Literatursuche erhielt ich von meinen Kollegen Mag. Ute Spörg und MMag. Dr. Christoph Ebner, denen ich hiermit auch danken möchte. Außerdem möchte ich meiner Mutter, Prof. Dr. Marta Röthlisberger, dafür danken, dass sie sich die Zeit nahm, mich bei der Übersetzung von Hebenstreits „Homo hominibus“ aus dem Lateinischen zu unterstützen. Darüber hinaus gilt mein Dank ihr und meinem Vater, Prof. Dr. Heinz Christian Röthlisberger, für das mehrfache sehr genaue Korrekturlesen dieser Arbeit. Wien, im Juni 2013 Lucian M. Röthlisberger

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