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Internationale Studien zur Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft

Teil 1 und Teil 2

Karl von Hardach

Wirtschafts- und Sozialhistoriker – gut eine halbe Hundertschaft aus zwölf Ländern – bieten einen bunten Strauß ihrer akademischen Arbeiten von der Antike bis zur Gegenwart. Zu Worte kommen Professoren und Praktiker (Anwälte und Archivare, Beamte und Bankiers, Gymnasiallehrer und Geschäftsleute – alle mit einem Herzen für die Historie). Sie bieten Einblicke in die Breite und Tiefe wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Untersuchungen und belegen Methodenvielfalt und Darstellungsmannigfaltigkeit wie sie heute weltweit praktiziert werden. Der Band enthält Beiträge in deutscher und englischer Sprache.

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Kunstfreiheit und Urheberrecht. Ein kulturpolitischer Essai: Walter Wiese

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1231 Kunstfreiheit und Urheberrecht Ein kulturpolitischer Essai Walter Wiese Prolog I. Tradition II. Freiheit der Kunst 1. Allgemeines 2. Kunstbegriff 3. Werk- und Wirkbereich 4.1 Grenzen der Kunstfreiheit 4.2 Eingriffsbefugnisse des Bundesverfassungsgerichts III. Persönlichkeitsschutz IV. Urheberrecht 1. Geschichtlicher und rechtsvergleichender Überblick 2. Grundsätze des geltenden deutschen Rechts 3. Zusammenfassung V. Vorschlag zum Schutze der Würde und Persönlichkeit lange verstorbener Urheber 1. Würde des Menschen und Persönlichkeitsrecht 2. Verletzung der Würde und Persönlichkeit durch Entstellung/ Fälschung/Mißbrauch eines Kunstwerks 3. Vorhandene gesetzliche Regelungen 4. Prozeßstandschaft (Prozeßführungsbefugnis) 4.1 Rückblick 4.2 Wo kein Kläger, da kein Richter 4.3 Nichtgouvernementale Organisation 4.4 Schöpfer (Produzenten) versus Verwerter (Reproduzenten) 4.5 Beurteilungskriterien 4.6 Abwägung widerstreitender Rechte/Interessen Epilog 1232 Motto: „Die Ausdrucksformen sind zerstört. Worte haben ihren eindeutigen Sinn verloren, Symbole erwecken keine einheitliche Vorstellung mehr, Kunstwerke sind ihrer absoluten Bedeutung entkleidet.“ Helmuth James Graf von Moltke, Vorspruch zu Hans von Dohnanyi: „Der Preis des Sieges – die Zerstörung der Zivilisation!“1 Prolog Im Jahre 1959 – ich studierte am Centre Européen Universitaire de Nancy (CEU) – erschütterte ein Kunstwerk das bürgerlich-kulturelle Leben Frankreichs: Der (russische) Filmemacher Roger Vadim hatte dem berühmten Rokoko-Briefroman Les Liaisons dangereuses von Pierre Choderlos de Laclos (1741-1803) ein „moder- nes“ Gewand verpaßt. Wie keine Einigung darüber möglich ist, was „Kunst“ sei (zum Kunstbegriff s. II.2.), läßt sich auch kein Einverständnis darüber erzielen, was „modern“ ist, weshalb dieses Wort...

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