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Selbstbestimmt entscheiden

Beratung bei Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch

Anne Rummer

Schwangere Frauen müssen über die Inanspruchnahme pränataler Untersuchungen entscheiden und nach Vorliegen des Befundes in manchen Fällen über einen Schwangerschaftsabbruch. Diese Entscheidungen sollten möglichst selbstbestimmt sein. Dazu kann Beratung beitragen. Das Buch stellt sich der ebenso schwierigen wie wichtigen Aufgabe, einen auch für Nichtjuristen verständlichen Überblick über die ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Beratung bei Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch zu geben. Der Gesetzgeber hat sich mit der Einführung des § 2a SchKG und des GenDG von 2010 in diesem Kontext erstmals für die Normierung eines Beratungskonzepts entschieden, das auf der Zusammenarbeit insbesondere von Ärzten und psychosozialen Beraterinnen beruht. Die Zusammenarbeit erfordert neben der Anerkennung der Professionalität des anderen die Kenntnis seines Beratungsverständnisses. Dazu gehören gesetzliche, untergesetzliche, berufsrechtliche und professionsinterne Vorgaben sowie die Berücksichtigung ethischer Aspekte.

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Inhaltsverzeichnis

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V orw ort...................................................................................................................... V 1. Einleitung und Problemstellung.................................................................1 2. Entscheidungen der schwangeren Frau..................................................... 5 2.1. Inanspruchnahme pränataldiagnostischer Maßnahmen...........................5 2.2. Option Schwangerschaftsabbruch............................................................10 3. Bessere Entscheidungen durch Beratung................................................11 3.1. Die Bedeutung der Selbstbestimmung im Arzt-Patient-Verhältnis 13 3.2. Selbstbestimmte Entscheidungen durch Beratung................................. 15 3.2.1. Erste Bedingung: Die Person handelt absichtsvoll................................16 3.2.2. Zweite Bedingung: Die Person versteht, was sie tu t .............................17 3.2.3. Dritte Bedingung: Die Person ist frei von kontrollierenden Einflüssen................................................................................................... 19 4. Ärztliche und psychosoziale Beratung.................................................... 21 4.1. Ärztliche Beratung.................................................................................... 23 4.1.1. Beratungsanlass......................................................................................... 24 4.1.2. Beratungssituation..................................................................................... 24 4.1.3. Beratungsmethoden................................................................................... 27 4.1.4. Beratungsziel und Beratungsinhalte....................................................... 29 4.1.5. Beratungskompetenzen.............................................................................32 4.2. Psychosoziale Beratung............................................................................33 4.2.1. Beratungsanlass..........................................................................................34 4.2.2. Beratungssituation..................................................................................... 35 4.2.3. Beratungsmethoden................................................................................... 37 4.2.4. Beratungsziel und Beratungsinhalte....................................................... 38 4.2.5. Beratungskompetenzen.............................................................................41 5. Gesetzliche und untergesetzliche Grundlagen....................................... 43 5.1. Gesetzliche und untergesetzliche Grundlagen ärztlicher Beratung 43 5.1.1. § 218c Nr. 2 StGB - Beratungspflicht bei Schwangerschafts­ abbruch....................................................................................................... 43 5.1.2. § 2a SchKG - Beratung in besonderen Fällen........................................ 44 5.1.3. Mutterschaftsrichtlinien des G-BA..........................................................47 VII 5.1.4. Genetische Beratung im Sinne des GenDG............................................48 5.1.4.1. „Genetische Beratung“ gemäß §§ 10, 15 GenDG................................. 49 5.1.4.2. „Fachgebundene genetische Beratung“ nach der Richtlinie der Gendiagnostik-Kommission (GEKO) über die Anforderungen an die Qualifikation zur und Inhalte der genetischen Beratung gemäß § 23 Abs. 2 Nr. 2a und § 23 Abs. 2 Nr. 3 GenDG.................... 52 5.1.5. Exkurs: Humangenetische Beratung....................................................... 57 5.1.5.1. Humangenetische Beratung nach dem Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik.............................................57 5.1.5.2. Humangenetische Beratung nach den Leitlinien „Genetische Beratung“ der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik und des Berufsverbandes Deutscher Humangenetiker........................................ 59 5.1.6. Zusammenfassung der gesetzlichen Grundlagen...

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