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Die retrospektive Digitalisierung von Printpublikationen

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Jörn Heckmann

Die Netzgemeinde hegte die Hoffnung, dass im Wege der retrospektiven Digitalisierung eine allumfassende Bibliothek entstehen könnte, welche das Wissen der Menschheit digital zugänglich macht. Schnell zeigte sich den nutzungswilligen Dritten jedoch, dass mit einem technischen Können nicht automatisch ein rechtliches Dürfen einhergeht. Die Darlegung dieses rechtlichen Dürfens ist Gegenstand dieser Publikation. Hierbei wird neben der Behandlung der urheberrechtlichen Zulässigkeit entsprechender Digitalisierungsvorhaben auch ein Blick auf die bislang stark vernachlässigten wettbewerbsrechtlichen und markenrechtlichen Fragestellungen geworfen. Des Weiteren untersucht der Autor die Verwertungsmöglichkeiten von verwaisten Werken ( orphan works) und beleuchtet die Frage, inwieweit das Allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie Abwehrrechte der Verlage eine Digitalisierung verhindern können.

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Inhaltsübersicht

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Vorwort ............................................................................................................. VII Inhaltsverzeichnis................................................................................................XI A. Retrospektive Digitalisierung: Einleitung und Überblick............................... 1 I. Begriffsbestimmung und Art der umfassten Medien.............................. 2 II. Chancen und Risiken der Retrodigitalisierung ....................................... 3 III. Der technische Ablauf der retrospektiven Digitalisierung ..................... 8 IV. Entwicklung der Retrodigitalisierung ................................................... 19 V. Kosten der Retrodigitalisierung ............................................................ 26 B. Urheberrechtliche Zulässigkeit der Retrodigitalisierung von Printpublikationen ................................................................................. 29 I. Einleitung .............................................................................................. 29 II. Allgemeine urheberrechtliche Voraussetzungen einer retrospektiven Digitalisierung / Gang der Untersuchung ..................... 29 III. Der Urheber als Schutzsubjekt des Urheberrechtsgesetzes .................. 30 IV. Das Werk als Schutzobjekt des Urheberrechts ..................................... 36 V. Die zeitliche Begrenzung des Urheberrechts (gemeinfreie Werke) ..... 96 VI. Verwertungsrechtliche Zulässigkeit einer retrospektiven Digitalisierung............................................................. 105 C. Abwehrrechte des Verlegers gegen eine elektronische Werkverwertung durch Dritte............................................... 319 I. Abwehrrechte des Verlegers gegen den Urheber ............................... 319 II. Abwehrrechte des Verlegers gegen einen Konkurrenzverlag ............ 339 D. Urheberpersönlichkeitsrechtliche Zulässigkeit einer retrospektiven Digitalisierung..................................................................... 365 I. Anwendungsbereich............................................................................ 365 II. Schutzdauer ......................................................................................... 366 III. Urheberpersönlichkeitsrechtliche Probleme der retrospektiven Digitalisierung............................................................. 367 IV. Fazit..................................................................................................... 374 E. Die retrospektive Digitalisierung im Lichte des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts ............................................................. 375 I. Die Entwicklung der Rechtssprechung............................................... 376 X II. Kritik an der Rechtssprechung und Entwicklung eines eigenen Lösungsansatzes ........................................................... 377 F. Schlussbetrachtung...................................................................................... 389 I. Urheberrechtliche Zulässigkeit ........................................................... 389 II. Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit ................................................... 390 III. Quo vadis Retrodigitalisierung? – Ein kurzer Ausblick ..................... 391 Literaturverzeichnis........................................................................................... 393 Anlage 1: Schutzfristenberechnung .................................................................. 423 Anlage 2: Musterklausel Nachlizenzierung ...................................................... 425 Anlage 3: Musterklausel Nachlizenzierung Erben............................................ 426

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